Essen plant radikale Innenstadt-Neuaufteilung mit Bürgerbeteiligung bis 2026
Julian FrankeEssen plant radikale Innenstadt-Neuaufteilung mit Bürgerbeteiligung bis 2026
Essen plant neues Gestaltungsstatut zur Neugestaltung der Innenstadt in den nächsten 18 Monaten
Die Stadt Essen will mit einem neuen Gestaltungsstatut das Erscheinungsbild ihrer Innenstadt prägen. Die Regelungen umfassen Fassaden, Fenster, Außenwerbung sowie Sitzbereiche im öffentlichen Raum. Ziel des Projekts ist es, die Essener Innenstadt attraktiver und lebenswerter für Anwohner und Besucher zu gestalten.
Das Statut ist Teil der Initiative "Zukunft.Essen.Innenstadt" und wird auf Grundlage des § 89 der Bauordnung Nordrhein-Westfalens erarbeitet. Vor Beginn der Ausarbeitung finden Informationsveranstaltungen statt, bei denen die Pläne vorgestellt und Bürgerfeedback eingeholt wird.
Öffentliche Informationsveranstaltung am 18. Juni 2025 Interessierte können sich am 18. Juni 2025 von 17:30 bis 20:00 Uhr im Haus der Technik (Hollestraße) über das Vorhaben informieren. Eine Anmeldung ist bis zum 16. Juni über die Projektwebsite unter www.ourwebsite/innercity_designstatute erforderlich.
Architektonischer Stadtrundgang vorab Um 15:00 Uhr desselben Tages startet ein geführter Rundgang durch die Innenstadt, bei dem die aktuellen städtebaulichen Herausforderungen thematisiert werden. Leitung übernimmt Robert Welzel, Vorstandsmitglied des Essener Geschichtsvereins. Für diese Veranstaltung ist eine separate Anmeldung über die VHS Essen unter www.vhs-ourwebsite nötig.
Klare Vorgaben für Neubauten und Sanierungen Das Gestaltungsstatut wird verbindliche Standards für künftige Bauprojekte und Modernisierungen festlegen – von der Fassadengestaltung über Fenster bis hin zu Außenanlagen. Damit soll ein harmonisches Gesamtbild der Innenstadt entstehen. Weitere Informationen zur Initiative "Zukunft.Essen.Innenstadt" gibt es unter www.ourwebsite/futureesseninnercity.
Bürgerbeteiligung und Fachgutachten In den kommenden 18 Monaten wird der Entwurf in einem partizipativen Prozess mit Bürgerbeteiligung und Expertenbewertungen erarbeitet. Nach der Finalisierung dient das Statut als verbindliche Grundlage für zukünftige Bau- und Gestaltungsvorhaben in der Essener Innenstadt. Anwohner und Unternehmen erhalten während des gesamten Prozesses Gelegenheiten, sich einzubringen.






