30 March 2026, 00:18

Essen stimmt am 19. April über olympische Bewerbung für 2036 ab

Plakat für die Olympischen Spiele 1988 in Seoul, Südkorea, das einen Läufer mit den Olympischen Ringen im Hintergrund und den Text "Olympische Spiele" oben zeigt.

Essen stimmt am 19. April über olympische Bewerbung für 2036 ab

Essen treibt seine Bewerbung um die Austragung der Olympischen Spiele im Rahmen der Initiative EssenRheinRuhr weiter voran. Am 19. April sollen die Bürger in einem öffentlichen Referendum direkt über die olympischen Pläne ihrer Stadt abstimmen. Lokale Verantwortliche betonen unterdessen die möglichen Vorteile für den Sport, die Infrastruktur und den Zusammenhalt in der Region.

Vor einem kürzlichen Heimspiel von TUSEM Essen diskutierte Oberbürgermeister Thomas Kufen gemeinsam mit Volker Lauer und Jonathan Abbenhaus über die Chancen der Bewerbung. Sie hoben hervor, wie die Olympischen Spiele die Sportförderung stärken, die Verkehrsanbindungen verbessern und die Menschen näher zusammenbringen könnten. Der Verein nutzte das Spiel zudem, um für das Referendum zu werben und Unterstützung zu sammeln.

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Essen hat vier zentrale Austragungsorte für die Spiele benannt: das Stadion an der Hafenstraße, die Grugahalle, die Messe Essen sowie das zum UNESCO-Welterbe zählende Gelände der Zeche Zollverein. Diese Standorte sollen das Rückgrat des städtischen Konzepts bilden.

Bisher hat keine andere deutsche Region offiziell Interesse an der Ausrichtung der Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 bekundet – mit Ausnahme des Projekts KölnRheinRuhr. Dieses sieht die Beteiligung von 17 Städten in Nordrhein-Westfalen vor, darunter Köln und Bochum, wo bis April 2026 ebenfalls Bürgerbefragungen stattfinden sollen.

Das Referendum am 19. April wird entscheiden, ob Essen seine olympischen Pläne weiterverfolgt. Bei einer Zustimmung würde die Stadt Teil der übergreifenden KölnRheinRuhr-Initiative werden und könnte so die langfristige Entwicklung der Region prägen. Das Ergebnis wird zudem als Gradmesser für die lokale Unterstützung großer Sportereignisse gelten.

Quelle