19 April 2026, 06:15

Fahrgast beißt und schlägt Schaffner nach Fahrkartenkontrolle in Gelsenkirchen

Menschen in einer Warteschlange an einem Bahnhofsschalter mit Taschen, Stangen mit Bändern, Informationsschildern, Deckenleuchten und Treppen mit Gelöndern.

Fahrgast beißt und schlägt Schaffner nach Fahrkartenkontrolle in Gelsenkirchen

Routine-Kontrolle eskaliert: Fahrgast greift Schaffner bei Gelsenkirchen an

Eine scheinbar harmlose Fahrkartenkontrolle in einem Zug endete gewaltsam, als ein 42-jähriger Mann einen Schaffner in der Nähe von Gelsenkirchen attackierte. Der Vorfall ereignete sich am 19. Juni und verließ den Mitarbeiter verletzt – die Polizei ermittelt nun wegen Körperverletzung.

Die Auseinandersetzung begann gegen 14:15 Uhr auf der S2-Linie am Bahnhof Gelsenkirchen-Rotthausen. Der 31-jährige Schaffner der Deutschen Bahn prüfte die Fahrkarte des Mannes und stellte fest, dass dieser zwar ein gültiges Deutschlandticket besaß, jedoch keinen zusätzlichen Fahrradzuschlag für sein Rad entrichtet hatte.

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Als der Schaffner ihn darauf ansprach, reagierte der Fahrgast – ein nigerianischer Staatsbürger aus Gelsenkirchen – aggressiv. Er beleidigte den Mitarbeiter rassistisch, riss ihm die Fahrkarte aus der Hand und nahm eine drohende Haltung ein. Als der Schaffner ihn zurückschob, schlug der Mann ihm ins Gesicht.

Die Attacke steigerte sich weiter: Der 42-Jährige biss den Schaffner in den Arm und den Rücken. Die Bundespolizei wurde von der Leitstelle der Deutschen Bahn alarmiert und traf ein, während sich beide Männer noch im Zug befanden. Die Beamten sicherten Videoaufnahmen aus dem Zug als Beweismaterial und leiteten ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren ein.

Der Schaffner erlitt mehrere Verletzungen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der Angreifer muss sich nun wegen Körperverletzung verantworten. Die Polizei wertet weiterhin die gesicherten Beweise aus dem Zug aus.

Quelle