24 June 2026, 02:14

FDP Solingen kritisiert einseitige Verkehrspolitik und fordert mehr Bürgerbeteiligung

FDP begrüßt Mobilitätsumfrage

FDP Solingen kritisiert einseitige Verkehrspolitik und fordert mehr Bürgerbeteiligung

Die Freie Demokratische Partei (FDP) in Solingen hat die aktuelle Verkehrspolitik scharf kritisiert. Die Partei wirft den Planungen – insbesondere bei Radwegen – vor, die Bedürfnisse der Bürger nicht ausreichend zu berücksichtigen. Eine aktuelle Umfrage zeigte, dass die geplante Route vom Stadtzentrum nach Ohligs auf erhebliche Vorbehalte stößt.

Die FDP betont, dass eine zukunftsfähige Verkehrsplanung alle Verkehrsteilnehmer einbeziehen müsse – also Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer und Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs. Das Parteimitglied Albermann unterstrich, wie wichtig es sei, die Übergänge zwischen den verschiedenen Verkehrsmitteln zu berücksichtigen.

Zwar befürwortet die FDP den Ausbau der Radinfrastruktur, doch räumt sie ein, dass nicht alle auf das Fahrrad umsteigen können. Albermann argumentierte zudem, dass eine Zwangsverlagerung auf Fahrrad oder ÖPNV die individuelle Wahlfreiheit einschränke. Die Partei lehnt daher Konzepte ab, die reale Mobilitätsbedürfnisse ignorieren.

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Im vergangenen Jahr hatte die FDP eine Bürgerbefragung zur geplanten Radroute durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass der Entwurf die Bedenken der Solinger Bevölkerung nicht ausreichend aufgreift. Albermann kritisierte zudem, dass die lokale Politik einseitig Radfahrer und ÖPNV-Nutzer priorisiere – und dabei Autofahrer vernachlässige.

Die Haltung der FDP spiegelt den Appell für eine ausgewogene Verkehrspolitik in Solingen wider. Die Partei besteht darauf, dass künftige Planungen die vielfältigen Anforderungen aller Bürger berücksichtigen müssen. Die Umfrageergebnisse und Stellungnahmen der FDP unterstreichen die Forderung nach partizipativeren Entscheidungsprozessen.

Quelle