27 March 2026, 08:14

FDP Solingen wählt neuen Vorstand nach Wahlniederlagen und plant Neuanfang

Schwarze und weiße Illustration, die Menschen, Tiere und Gegenstände zeigt, die den Übergang von Tory-Regelung zu liberaler Regierung darstellen.

FDP Solingen wählt neuen Vorstand nach Wahlniederlagen und plant Neuanfang

Die FDP Solingen hat auf ihrem Kreisparteitag eine neue Führungsspitze gewählt, um die Partei zu revitalisieren. Jens Kern setzte sich gegen den bisherigen Vorsitzenden Daniel Schirm durch und übernimmt nun den Posten des Kreisvorsitzenden. Die Entscheidung folgt einer Analyse der enttäuschenden Ergebnisse bei den Kommunalwahlen und soll den Weg für eine stärkere öffentliche Präsenz ebnen.

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Auf dem Parteitag gab es lebhafte Debatten über die künftige Ausrichtung der Solinger FDP. Die Mitglieder waren sich einig, dass die jüngsten Kommunalwahlen einen Rückschlag bedeutet hatten, auch wenn keine konkreten Zahlen zu Mandatsverlusten genannt wurden. Kern kündigte eine umfassende organisatorische und strategische Neuaufstellung an, um den Kreisverband in der Öffentlichkeit sichtbarer zu positionieren.

An Kerns Seite wurden Nina Brattig und Ingo Labonté zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Ricarda Müller-Nimbach bleibt Schatzmeisterin, während Tizian Althaus das Amt des Schriftführers übernimmt. Cem Demir und Laura Wegner ergänzen als weitere Beisitzer den neuen Vorstand.

Der neue Vorsitzende skizzierte ehrgeizige Pläne, die Mitgliedschaft auszubauen – insbesondere durch die Ansprache von Selbstständigen, Unternehmern, Fachkräften und engagierten Bürgern. Im Mittelpunkt stehen dabei die Vermittlung liberaler Politikinhalte und die Stärkung des lokalen Einflusses der Partei.

Die Wahl markiert einen deutlichen Führungs- und Strategiewechsel für die Solinger FDP. Mit einem neu formierten Vorstand und einem verstärkten Fokus auf Mitgliederwerbung will die Partei nach den jüngsten Wahlniederlagen wieder an Fahrt gewinnen. Als nächste Schritte stehen die Umsetzung der geplanten Reformen und eine intensivere Öffentlichkeitsarbeit an.

Quelle