19 April 2026, 14:20

Festnahme in Düsseldorf: 43-Jähriger gibt sich fälschlich als Polizist aus

Ein Polizeibeamter in schwarzer Uniform und Mütze steht auf einer Straße in Berlin umgeben von Verkehrskegeln, Fahrrädern, Laternenpfählen, Bäumen und Gebäuden, im Hintergrund ein Kirchturm und blauer Himmel.

Festnahme in Düsseldorf: 43-Jähriger gibt sich fälschlich als Polizist aus

43-Jähriger Libanese in Düsseldorfer Altstadt festgenommen – Verdacht auf Beamtenbeleidigung und Amtsanmaßung

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Ein 43-jähriger Libanese wurde am Freitagmorgen in der Düsseldorfer Altstadt festgenommen, nachdem er Polizeibeamte verbal beleidigt hatte. Der Vorfall begann, als er mit einem T-Shirt, auf dem das Wort "Police" aufgedruckt war, am Polizeirevier Mitte vorbeifuhr – ein Detail, das bei den Beamten schnell Misstrauen weckte.

Die Konfrontation ereignete sich um 8:20 Uhr am 13. Juni 2025. Als die Beamten den Mann ansprachen, beschimpfte er sie mit groben Schimpfwörtern. Auf Nachfrage gab er fälschlicherweise an, selbst Polizist zu sein.

Bei einer Durchsuchung seines Fahrzeugs wurden zahlreiche Gegenstände mit Bezug zu Sicherheitsbehörden sichergestellt: polizeilich gekennzeichnete T-Shirts, eine taktische Weste, Handschellen sowie Teile einer Uniform. Zudem beschlagnahmten die Beamten zwei Softair-Pistolen, vier Messer, Goldschmuck und Chemikalien, wie sie typischerweise zur Prüfung von Edelmetallen verwendet werden.

Der Mann versuchte zu fliehen, wurde jedoch von den verfolgenden Beamten im historischen Stadtkern schnell gestellt. Die Behörden bestätigten später, dass gegen ihn strafrechtliche Ermittlungen wegen Beleidigung von Amtsträgern sowie wegen Missbrauchs von Amtsbezeichnungen und -abzeichen eingeleitet wurden.

Hinzu kommen Ordnungswidrigkeiten nach dem deutschen Waffengesetz. Dem Beschuldigten drohen nun mehrere rechtliche Konsequenzen, darunter Strafverfolgung wegen Vortäuschens einer Amtshandlung und Verstößen gegen das Waffenrecht. Über seine Motive oder seinen Hintergrund machten die Ermittler bisher keine weiteren Angaben. Die Düsseldorfer Behörden ermitteln weiterhin in dem Fall.

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