Feuerwehr Arnsberg bekommt drei neue ehrenamtliche Führungskräfte für Ausbildung und Einsatzleitung
Julian FrankeFeuerwehr Arnsberg bekommt drei neue ehrenamtliche Führungskräfte für Ausbildung und Einsatzleitung
Die Feuerwehr Arnsberg hat in einer offiziellen Zeremonie drei neue ehrenamtliche Stellvertreter in ihre Führungsetage berufen. Dennis Pingel, Sascha Ricke und Kai Spiegel übernehmen künftig erweiterte Aufgabenbereiche, darunter Ausbildung, Jugendarbeit und Einsatzleitung. Ihre Beförderungen folgen auf jahrelanges Engagement sowie eine kürzliche Weiterbildung zu städtischen Brandschutzbeauftragten.
Bürgermeister Ralf Paul Bittner und der erste Stellvertreter Christopher Hilverling leiteten die Feierlichkeiten und markierten damit den offiziellen Start der neuen Führungsstruktur. Die Ernennungen bestätigen die reguläre Übernahme der bisher kommissarisch von Sascha Ricke und Kai Spiegel ausgeübten Funktionen. Beide sind seit vielen Jahren bei der Feuerwehr aktiv und wirken seit 2025 in der Prüfungskommission für Grundausbildungslehrgänge mit.
Im Rahmen der Umstrukturierung hat die Feuerwehr die bisherigen Grundeinheiten im Löschdienst abgeschafft. Künftig verfügt jede Einheit über eine eigene Führungskraft sowie einen Stellvertreter. Diese Neuordnung verteilt Verantwortlichkeiten breiter und schafft klarere Kommandostrukturen.
Der 42-jährige Sascha Ricke, Vorarbeiter im Arnsberger Klärwerk, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Kai Spiegel, 47, arbeitet bei der Bezirksregierung Arnsberg, lebt in Dinschede und hat ebenfalls zwei Söhne. Gemeinsam mit Dennis Pingel bilden die drei künftig die ersten Ansprechpartner für Ausbildung, Jugendarbeit und Einheitskoordination. Zudem übernehmen sie Schlüsselrollen in der Einsatzleitung bei Notfällen.
Das neue Führungsteam bringt Erfahrung und Kontinuität in die Arnsberger Feuerwehr ein. Ihre Verantwortungsbereiche in Ausbildung, Nachwuchsförderung und Einsatzplanung werden die Zukunft der Wehr prägen. Die Veränderungen sind Teil einer umfassenden Modernisierungsstrategie, um die lokalen Rettungsdienste nachhaltig zu stärken.






