Feuerwehr-Netzwerk zeigt Flagge beim Kölner CSD für LGBTQ-Rechte
"Diversity"-Netzwerk des Feuerwehrverbandes NRW nimmt am Kölner CSD teil
Das "Diversity"-Netzwerk des Verbandes der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen (VdF NRW) wird an diesem Sonntag am Kölner Christopher Street Day (CSD) teilnehmen. Unter dem Motto "Für LGBTQ-Rechte – Viele. Gemeinsam. Stark!" werden Feuerwehrleute und Mitglieder der Jugendfeuerwehren gemeinsam durch die Stadt ziehen. Es ist bereits der sechste Auftritt des Netzwerks bei der jährlichen Pride-Parade.
Die Demonstration startet um 11:30 Uhr an der Deutzer Brücke und führt in Richtung Kölner Dom. Neben aktiven Feuerwehrkräften werden auch Angehörige der Jugendfeuerwehren aus NRW mitlaufen. Die Feuerwehrwache Köln-Kalk übernimmt die logistische Unterstützung und stellt vor und nach dem Marsch Räumlichkeiten für die Gruppe bereit.
Das "Diversity"-Netzwerk wurde 2018 gegründet, um die Inklusion unterrepräsentierter Gruppen innerhalb der Feuerwehren zu fördern. Es organisiert regelmäßige Treffen, bei denen sich LSBTIQ-Feuerwehrleute austauschen und vernetzen können. Zudem bietet das Netzwerk Beratung zu LSBTIQ-spezifischen Themen und dient als Anlaufstelle für Kolleginnen und Kollegen.
Die technische Ausstattung für die Veranstaltung stellt das Unternehmen DÖNGES bereit, das unter anderem Schläuche für die Demonstration zur Verfügung stellt. Interessierte können sich für weitere Informationen an den Netzwerkkoordinator Andreas Kirchharz über die Website des VdF NRW wenden.
Die Teilnahme des "Diversity"-Netzwerks unterstreicht die fortlaufenden Bemühungen, Vielfalt in den Rettungsdiensten zu stärken. Feuerwehrleute aus ganz NRW nutzen die Veranstaltung, um die Sichtbarkeit von LGBTQ-Rechten in ihrem Berufsfeld zu erhöhen. Der Marsch endet mit einem gemeinsamen Treffen an der Feuerwehrwache Köln-Kalk.






