Feuerwehrmänner aus Heinsberg rocken Extrem-Wettkampf in Oberstdorf mit Top-10-Platz
Anton MeyerFeuerwehrmänner aus Heinsberg rocken Extrem-Wettkampf in Oberstdorf mit Top-10-Platz
Zwei Feuerwehrleute aus Heinsberg nehmen an extremem Skisprung-Wettbewerb in Oberstdorf teil
Zwei Feuerwehrmänner aus Heinsberg haben an einem kräftezehrenden Skisprung-Wettbewerb in Oberstdorf teilgenommen. Markus Meyers und Stefan Hilgers gehörten zu über 300 Teams, die sich bei diesem Event unter extremen Bedingungen in Ausdauer und Kraft maßen.
Das Duo bewältigte die Herausforderung mit voller Schutzausrüstung und Atemgeräten – und das bei über tausend Stufen in der dünnen Bergluft.
Für den Wettkampf bereiteten sich Meyers und Hilgers vor, indem sie an der Millicher Halde in Hückelhoven trainierten. Ihre Mühe zahlte sich aus: Sie absolvierten die Strecke in 17 Minuten und 13 Sekunden. Damit erreichten sie den 9. Platz in ihrer Altersgruppe und verbesserten ihre Zeit im Vergleich zum Vorjahr um fast eine Minute.
Der Wettbewerb umfasste einen Höhenunterschied von über 160 Metern, wobei die letzte Steigung so steil war, dass die Teilnehmer sich oft mit den Händen hochziehen mussten. Trotz der körperlichen Belastung erreichten die Feuerwehrleute den Gipfel und genossen die atemberaubende Aussicht auf die Allgäuer Alpen. Nach dem Abstieg wurden sie von ihrem begeisterten Fanclub empfangen.
Neben den beiden Feuerwehrmännern traten auch Spitzen-Skispringer aus Deutschland, Slowenien, Japan, Österreich, Norwegen und der Schweiz an. Zu den Teilnehmern zählten Top-Athleten wie Karl Geiger, Domen Prevc, Ryoyu Kobayashi und Stefan Kraft, die am Sonntag im Teamwettbewerb an den Start gingen.
Meyers und Hilgers konzentrierten sich hingegen auf ihre eigene Herausforderung: Sie stürmten in voller Feuerwehrmontur die Skisprungschanze hinauf – mit 20 Kilogramm Ausrüstung, Schutzanzügen und Atemmasken.
Die beiden Feuerwehrleute aus Heinsberg bewiesen mit ihrer verbesserten Zeit und der Top-Ten-Platzierung ihren Einsatz. Ihre Leistung unterstreicht die körperlichen Anforderungen des Wettbewerbs, bei dem Ausdauer und Vorbereitung entscheidend sind. Das Event zieht weiterhin sowohl Profisportler als auch ambitionierte Amateure aus aller Welt an.
