20 March 2026, 20:27

Flächendeckender Apotheken-Protest: Am 23. März 2026 bleibt Deutschland ohne Medikamente

Schwarz-weiß-Werbung für eine Apotheke in Rom, die einen Mann und eine Frau zeigt, die nebeneinander stehen, mit Text, der die Apotheke und ihre Dienstleistungen beschreibt.

Flächendeckender Apotheken-Protest: Am 23. März 2026 bleibt Deutschland ohne Medikamente

Apotheken in ganz Deutschland bereiten sich auf eine große Protestaktion am 23. März 2026 vor – mit flächendeckenden Schließungen ist zu rechnen. In Städten wie Köln und Meerbusch werden nahezu alle Apotheken ihre Türen schließen, während sich Inhaber:innen und Mitarbeiter:innen den Demonstrationen anschließen. Die Organisator:innen hoffen auf eine noch größere Beteiligung als bei der Protestaktion 2023, an der rund 7.000 Apotheker:innen teilgenommen hatten.

Der Protest stößt auf starke lokale Unterstützung. In Köln haben sich Apothekenbesitzer:innen abgestimmt, um die Schließungen zu koordinieren, und den Transport für ihr Personal organisiert. Ein Shuttlebus wird ab Köln Hauptbahnhof zur Demonstration in Düsseldorf fahren, wo sich zahlreiche Teams aus der Stadt beteiligen wollen.

In Meerbusch haben sich alle Apotheken bereiterklärt, an diesem Tag zu schließen. In ihren Schaufenstern hängen bereits Plakate, die die Gründe für die Schließung erläutern. Die Linda-Genossenschaft, die viele unabhängige Apotheken vertritt, unterstützt die Aktion mit Protestmaterialien. Zudem hat sie ihre Mitglieder sowie die des MVDA-Netzwerks aufgerufen, sich dem Streik anzuschließen und ihre Betriebe geschlossen zu halten.

Obwohl die genaue Teilnehmerzahl noch unklar ist, deuten Berichte auf eine breite Mobilisierung hin. Besonders in Regionen wie Baden-Württemberg, dem Kreis Soest in Nordrhein-Westfalen sowie an den zentralen Demonstrationsorten Berlin, München, Hannover und Düsseldorf wird mit hohem Zuspruch gerechnet. In Baden-Württemberg gibt es jedoch rechtliche Einschränkungen, die eine vollständige Schließung der Apotheken verhindern.

Bei den Kundgebungen werden tausende Apotheker:innen und Mitarbeiter:innen im ganzen Land erwartet. Da in Köln und Meerbusch fast alle Apotheken dichtmachen, wird die Aktion die Versorgung für einen Tag spürbar beeinträchtigen. Die Organisator:innen rechnen mit einer fünfstelligen Teilnehmerzahl und knüpfen damit an die Dynamik der Vorjahre an.

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