17 April 2026, 08:14

Flüchtlingsunterkunft in Hamm-Heessen schließt am 1. Oktober ihre Pforten

Blaupause eines Gebäudes mit mehreren Räumen, einschließlich eines detaillierten Blockplans eines notleidenden Asyls, mit Textanmerkungen, die das Layout des Asyls beschreiben.

Flüchtlingsunterkunft in Hamm-Heessen schließt am 1. Oktober ihre Pforten

Flüchtlingsnotunterkunft in der Alfred-Fischer-Halle in Hamm-Heessen schließt am 1. Oktober

Die provisorische Flüchtlingsunterkunft in der Alfred-Fischer-Halle in Hamm-Heessen wird am 1. Oktober ihre Türen schließen. Die Schließung erfolgt nach Ablauf des landeseigenen Mietvertrags Ende September. Seit Ende 2023 lebten dort etwa 150 Menschen, die nun in andere Einrichtungen im Kreis umgesiedelt werden.

Die Alfred-Fischer-Halle war ursprünglich als Notunterkunft für Geflüchtete umgebaut worden. In ihrer vollen Kapazität bot sie Platz für bis zu 400 Bewohner. In den letzten Monaten war die Belegung jedoch auf rund 150 Personen gesunken.

Im Rahmen einer Vereinbarung mit Nordrhein-Westfalen hat Hamm seit fast zwei Jahren keine neuen Flüchtlingszuweisungen mehr erhalten. Diese Regelung war an den Betrieb der Halle als landeseigene Unterkunft geknüpft. Nach der Räumung wird das Gebäude zurückgebaut, instand gesetzt und städtisches Equipment eingelagert.

Nach der Schließung bleiben in Hamm weiterhin etwa 240 Plätze in Gemeinschaftsunterkünften verfügbar. Die Halle selbst könnte bei Bedarf innerhalb von 72 Stunden wieder als Notunterkunft hergerichtet werden. Alle aktuellen Bewohner werden in andere landeseigene Einrichtungen im umliegenden Kreis verlegt.

Der Mietvertrag für die Einrichtung läuft am 30. September aus – damit endet auch ihre Nutzung als Flüchtlingsunterkunft. Die Stadt wird anschließend prüfen, welche Sanierungsmaßnahmen erforderlich sind, bevor über eine künftige Nutzung entschieden wird. Die verbleibende Unterkunftskapazität in Hamm bleibt vorerst unverändert bei etwa 240 Plätzen.

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