14 April 2026, 10:15

Frau mit 15 Ratten im Käfig am Essener Hauptbahnhof kontrolliert – Tierschutz-Ermittlungen laufen

Politischer Cartoon mit dem Titel "Die politische Mausefalle, oder, ein großer Rattenkiller in Aufruhr" zeigt beunruhigte Menschen, einige schauen ängstlich nach oben, andere verwirrt nach unten.

Frau mit 15 Ratten im Käfig am Essener Hauptbahnhof kontrolliert – Tierschutz-Ermittlungen laufen

Eine 38-jährige Schwedin ist am Essener Hauptbahnhof von Bundespolizisten kontrolliert worden, nachdem sie mit 15 Ratten in einem viel zu engen Käfig beobachtet worden war. Beamte sahen sie zudem dabei zu, wie sie in den frühen Morgenstunden auf Gleis 4/6 urinierte – was eine nähere Überprüfung auslöste.

Der Vorfall begann gegen 3:50 Uhr, als die Polizei die Frau mit einem kleinen Käfig voller Ratten entdeckte. Die Tiere waren eng zusammengedrängt und übereinandergestapelt, unter schlechten Haltungsbedingungen. Die Behörden beschlagnahmten die Nager umgehend und brachten sie in eine Notunterkunft für Tiere, wo sie nun versorgt werden.

Die Frau, die mit den Ratten durch Europa reisen wollte, wurde befragt, weigerte sich jedoch, ihre Absichten zu erklären. Sie berief sich auf ihr Schweigerecht, sodass die Beamten ohne Antworten auf ihre Fragen zu ihrer Reise blieben.

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Nach den Ermittlungen wurde sie wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz sowie wegen Sachbeschädigung an Bahneigentum angeklagt. Trotz der Vorwürfe durfte sie ihre Reise nach Abschluss der rechtlichen Schritte fortsetzen.

Die Ratten befinden sich inzwischen in der Obhut eines Tierheims, während der Frau aufgrund ihres Verhaltens rechtliche Konsequenzen drohen. Die Polizei bestätigte die Anklagepunkte, gab jedoch keine weiteren Details zu ihren Reiseplänen oder dem Zustand der Tiere bekannt.

Quelle