Frauenstreik in Mönchengladbach fordert am 9. März 2026 radikalen Wandel
Anton MeyerFrauenstreik in Mönchengladbach fordert am 9. März 2026 radikalen Wandel
Frauenstreik in Mönchengladbach am 9. März 2026
Am 9. März 2026 findet in Mönchengladbach ein Frauenstreik statt, organisiert von der Orga Zelle Mönchengladbach. Die Aktion ruft Frauen, Überlebende von Gewalt und Unterstützer:innen auf, sich für systemischen Wandel einzusetzen. Die Veranstalter:innen suchen derzeit Freiwillige, die beim Verteilen von Flyern und bei der Durchführung des Streiks am Aktionstag helfen.
Ziel des Streiks ist es, tief verwurzelte Ungleichheiten in der Stadt sichtbar zu machen. Frauen in Mönchengladbach tragen den Großteil der bezahlten und unbezahlten Arbeit, sind aber gleichzeitig höheren Risiken ausgesetzt und erhalten geringere Löhne. Besonders Care-Arbeit wird weiterhin unterbewertet und schlecht bezahlt, während soziale und gesundheitliche Einrichtungen unter chronischer Unterfinanzierung leiden.
Alleinstehende stehen unter zunehmendem Druck, und Beratungsstellen für Gewalterfahrende sind am Limit. Der zentrale Kundgebungspunkt ist der Sonnenhausplatz, wo die Teilnehmenden politische Veränderungen einfordern werden. Oberbürgermeister Felix Heinrichs trägt als Hauptverantwortlicher der Stadtverwaltung die Verantwortung für kommunale Lösungen, sein Stellvertreter Martin Heinen ist ebenfalls in die lokale Politik eingebunden. Die Orga Zelle Mönchengladbach lädt Frauen und Unterstützer:innen ein, sich an der Planung zu beteiligen. Zu den Aufgaben gehören die Verbreitung von Informationen über Flyer sowie logistische Hilfe während der Veranstaltung. Die Organisator:innen betonen, dass der Streik ein gemeinsamer Aufstand gegen systemische Missstände ist.
Am 9. März werden sich Betroffene von geschlechtsspezifischer Ungerechtigkeit und ihre Verbündeten versammeln. Mit Forderungen nach fairen Löhnen, besseren Unterstützungssystemen und politischen Reformen strebt die Aktion konkrete Veränderungen in Mönchengladbach an. Die Organisator:innen freuen sich weiterhin über Freiwillige, die die Wirkung der Bewegung verstärken.
