30 May 2026, 10:14

Freizeitpark Ittertal in Solingen kämpft gegen die Pleite – Stadt greift ein

Freizeitbereich Ittertal: Die Zukunft ist gesichert

Freizeitpark Ittertal in Solingen kämpft gegen die Pleite – Stadt greift ein

Freizeitpark Ittertal in Solingen kämpft um seine Zukunft

Der Freizeitpark Ittertal in Solingen steckt in finanziellen Schwierigkeiten, nachdem sein Betreiber, die Neue Arbeit Ittertal gGmbH, Insolvenz angemeldet hat. Steigende Energie- und Personalkosten hatten das Unternehmen in die Krise getrieben und zu dringenden Gesprächen über die Zukunft des beliebten Parks geführt. Nun zeichnet sich ein neuer Plan ab, um den Standort zu erhalten.

Seit 2009 wird der Park vom Förderverein Ittertal betrieben. Die meisten Jahre arbeitete er eigenständig, wobei Teile der Personalkosten vom örtlichen Jobcenter übernommen wurden – mit Ausnahme der beiden Pandemiejahre. Doch der finanzielle Druck wuchs, was schließlich zur Insolvenzanmeldung führte.

Um eine Schließung zu verhindern, sprang die Stadt Solingen ein. Sie sicherte 6 Millionen Euro für die Modernisierung von Sporteinrichtungen zu, darunter auch Maßnahmen im Freizeitpark Ittertal. Zudem beschloss der Stadtrat, dem Förderverein ab Januar 2024 monatliche finanzielle Unterstützung zu gewähren.

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Künftig soll eine neue gemeinnützige GmbH die Geschäftsführung übernehmen. Sie wird sich auf zwei Hauptbereiche konzentrieren: den „Freizeitbetrieb“ und die „Ittertal-Kreativwerkstatt“. Die Werkstatt, die mit dem Jobcenter bei Arbeitsförderprogrammen kooperiert, zieht im Rahmen der Umstrukturierung auf das Parkgelände um.

Der Verein plant, Investitionsprojekte künftig über Spenden zu finanzieren, um weniger von städtischen Zuschüssen abhängig zu sein. Gleichzeitig läuft bereits die Ausschreibung für detaillierte Modernisierungspläne.

Die Zukunft des Parks hängt nun von einer Mischung aus öffentlichen Mitteln, Spenden und einem neu strukturierten Betriebsmodell ab. Die Modernisierungsarbeiten sollen voranschreiten, und die Verlegung der Kreativwerkstatt soll die Verbindung zu lokalen Beschäftigungsinitiativen stärken. Gelingt der Wandel, könnte der Freizeitpark noch viele Jahre geöffnet bleiben.

Quelle