Fünfzehn Migrantinnen starten Qualifizierung für pädagogische Berufe in Deutschland
Philipp SchulteFünfzehn Migrantinnen starten Qualifizierung für pädagogische Berufe in Deutschland
Fünfzehn Migrantinnen aus sechs Ländern starten berufsvorbereitende Maßnahme für den deutschen Bildungssektor
Fünfzehn zugewanderte Frauen aus sechs verschiedenen Ländern haben ein elfmonatiges Qualifizierungsprogramm begonnen, um in Deutschlands Bildungsbereich Fuß zu fassen. Die Initiative Perspektive Pädagogik soll dem wachsenden Fachkräftemangel in Kitas und Schulen entgegenwirken.
Die Teilnehmerinnen stammen aus Kasachstan, Afghanistan, der Ukraine, Moldau, der Türkei und Syrien. Innerhalb des kommenden Jahres erkunden sie Berufswege in der Sozialarbeit, der Kinderbetreuung und der heilpädagogischen Förderung. Das Programm umfasst Hospitationen, Praktika in Grundschulen und Kindertageseinrichtungen sowie Bewerbungscoaching.
Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf den Sprachkenntnissen: Die Frauen streben das C1-Deutsch-Zertifikat an – eine Voraussetzung für die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin oder ein pädagogisches Studium. Frühere Durchgänge zeigen Erfolge: Viele Absolventinnen sind mittlerweile in Kitas beschäftigt oder befinden sich in einer entsprechenden Ausbildung.
Der aktuelle Kurs läuft bis Mitte Dezember 2026. Gefördert wird das Projekt vom hessischen Programm Impulse der Arbeitsmarktpolitik, der Europäischen Union und weiteren Partnern. Die Veranstalter hoffen, dass die Maßnahme den Frauen den Einstieg in stabile Berufe im deutschen Bildungssystem ebnet.
Das Programm verknüpft qualifizierte Zugewanderte mit dringend benötigten Positionen in Kitas und Schulen. Durch den Erwerb von Abschlüssen und Berufserfahrung können die Teilnehmerinnen Lücken auf dem Arbeitsmarkt schließen. Die nächste Gruppe von Absolventinnen wird voraussichtlich Ende 2026 ihre Qualifizierung abschließen.






