Fürth plant Ampelmännchen durch Waltraud und Mariechen zu ersetzen – doch es gibt Hürden
Anton MeyerFürth plant Ampelmännchen durch Waltraud und Mariechen zu ersetzen – doch es gibt Hürden
Ein Vorschlag der CSU in Fürth sieht vor, das klassische Ampelmännchen am Comödiplatz durch Figuren von Waltraud und Mariechen zu ersetzen. Die Idee soll die Comödie Fürth ehren und den Charme des Viertels stärken. Der lokale Künstler Volker Heißmann, der die Figuren erschaffen hat, begrüßt den Plan mit Begeisterung.
Der Antrag stammt von der CSU-Fraktion im Stadtrat. Ziel ist es, den Comödiplatz attraktiver zu gestalten und gleichzeitig dem Theater sowie seinen langjährigen Betreibern Tribut zu zollen. Heißmann hat einen Entwurf skizziert, bei dem ein grünes Mariechen in einem Kleeblattmuster-Kleid „Gehen“ signalisiert, während ein rotes Waltraud „Halt“ anzeigt.
Andere Städte in Bayern und ganz Deutschland haben bereits kreative Ampelfiguren eingeführt. Diese Beispiele zeigen, dass individuelle Designs in der Praxis funktionieren können. Allerdings schreiben Bundesvorschriften vor, dass Fußgängersignale für alle Verkehrsteilnehmer eindeutig und klar erkennbar bleiben müssen.
Der Ältestenrat der Stadt wird den Vorschlag im Herbst prüfen. Eine endgültige Entscheidung über die Einführung der neuen Figuren wird ebenfalls noch in diesem Jahr erwartet. Rechtliche und haftungsrelevante Bedenken bleiben jedoch zentrale Hürden für die Umsetzung des Plans.
Falls genehmigt, könnten die Waltraud-und-Mariechen-Ampeln Fürth einen Hauch lokalen Charme verleihen. Das Design müsste jedoch strenge Bundesstandards in Sachen Klarheit erfüllen. Das Ergebnis hängt von den Herbstberatungen und der Klärung offener Rechtsfragen ab.






