Gebetswoche in Gütersloh verbindet Christen mit Licht und Hoffnung
Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen trafen sich im Januar in Gütersloh zur jährlichen Gebetswoche für die Einheit der Christen. Die unter dem Motto "Gott ist treu – gemeinsam für die Welt" stehende Veranstaltung versammelte rund 50 Menschen im Ratssaal des Rathauses. Musik, Gebete und symbolische Gesten prägten den Abendgottesdienst.
Der Gottesdienst fand im Gütersloher Rathaus statt, wo die vorderste Reihe der Ratsbänke bewusst leer blieb. Ein großes Banner mit dem Bildnis Jesu Christi bildete den Mittelpunkt und schuf eine nachdenkliche Atmosphäre. Die Teilnehmenden beteten in mehreren Sprachen, darunter Aramäisch und Deutsch, und unterstrichen so die Verbundenheit über konfessionelle Grenzen hinweg.
Der After-Eight-Chor der Matthäuskirche begleitete die Feier musikalisch. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhielt als Zeichen der Hoffnung in schwierigen Zeiten ein elektrisches Teelicht. Am Ende der Veranstaltung wurden Spenden gesammelt, die später an die Gütersloher Tafel gingen. Im Mittelpunkt der Gebete standen Frieden, Solidarität und eine gerechtere Welt. Die Veranstaltung, Teil der langjährigen Tradition der Gebetswoche für die Einheit der Christen, vermittelte die Botschaft von gemeinsamem Glauben und gemeinschaftlichem Handeln.
Der ökumenische Gottesdienst endete mit einem erneuten Aufruf zu Einheit und Unterstützung für Bedürftige. Die Spenden kamen direkt der örtlichen Tafel zugute, während die Teelichter als Symbol der geteilten Hoffnung dienten. Die jährliche Tradition verbindet auch in diesem Januar wieder die christliche Gemeinschaft Güterslohs.
