22 January 2026, 16:26

Gedenkvortrag in Bergisch Gladbach fragt: Wie gedenken wir heute dem Holocaust?

Eine große Anzahl rechteckiger Betonplatten in verschiedenen Höhen, die in einem Gittermuster auf einem geneigten Feld angeordnet sind, mit einem blauen Himmel im Hintergrund.

Gedenkvortrag in Bergisch Gladbach fragt: Wie gedenken wir heute dem Holocaust?

Verein für Demokratie und Vielfalt Bergisch Gladbach veranstaltet Gedenkvortrag zum Internationalen Holocaust-Gedenktag

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Der Bergisch-Gladbacher Verein für Demokratie und Vielfalt veranstaltet einen Gedenkvortrag zum Internationalen Holocaust-Gedenktag. Der lokale Komponist und Aktivist Roland Vossebrecker wird die Veranstaltung leiten und die Frage aufwerfen, wie die Gesellschaft den Holocaust-Opfern heute auf sinnvolle Weise gedenken kann.

Der Vortrag mit dem Titel 'Deshalb habe ich immer versucht, nicht richtig hinzusehen' findet am Dienstag, dem 27. Januar 2026, um 19:30 Uhr im Himmel un Ääd, einem Gemeinschaftscafé in Bergisch Gladbach, statt. Der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch willkommen.

Vossebrecker, Pianist, Komponist und Klimaaktivist aus der Stadt, hat bei Benefizkonzerten bereits über 152.000 Euro für Organisationen wie Oxfam und Welthungerhilfe gesammelt. In seinem Vortrag wird er erörtern, was es heute bedeutet, dem Holocaust 'wirklich' zu gedenken. Eine Anmeldung ist erforderlich, die Plätze sind jedoch begrenzt - eine frühzeitige Registrierung wird empfohlen.

Im Vorfeld der Veranstaltung richten der Verein und die Initiative 'Omas gegen Rechts' am 24. und 31. Januar von 10:00 bis 13:00 Uhr einen Informationsstand in der Fußgängerzone Bergisch Gladbachs ein. Dort wird über den Holocaust-Gedenktag und seine Bedeutung aufgeklärt.

Die Veranstaltung verbindet Bildung und Reflexion: Während der Vortrag Vossebreckers eine persönliche Perspektive auf das Gedenken bietet, dient der Stand der öffentlichen Aufklärung. Spenden und frühzeitige Anmeldungen unterstützen die Reichweite der Initiative.