02 May 2026, 16:14

Gewaltsame Raubüberfälle nach Drittliga-Spiel erschüttern Duisburg

Zwei Fußballspieler in Helmen und Uniformen kollidieren auf dem Feld, während andere zuschauen.

Gewaltsame Raubüberfälle nach Drittliga-Spiel erschüttern Duisburg

Zwei brutale Raubüberfälle nach Drittliga-Spiel in Duisburg

Am Samstagabend (23. August) kam es in Duisburg nach einem Drittliga-Fußballspiel zu zwei gewalttätigen Raubüberfällen. Die Polizei ermittelt nun in beiden Fällen und sucht nach Zeugen. Bei den Angriffen wurde ein Opfer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Der erste Raub ereignete sich gegen 19:45 Uhr in der Nähe der Bertaallee und der Kruppstraße. Ein unbekannter Täter riss einem 33-jährigen Mann einen Fanschal vom Hals, griff ihn an und floh anschließend. Das Opfer benötigte medizinische Versorgung und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Weniger als eine halbe Stunde später, um 20:10 Uhr, wurde ein 28-jähriger Mann in der Nähe des S-Bahnhofs Im Schlenk von einem maskierten Angreifer bedrängt. Der Täter forderte sein Ulm-Fan-Trikot, nahm es an sich und ergiff die Flucht. Kurz darauf tauchte ein mutmaßlicher Komplize auf, trat das Opfer und flüchte ebenfalls.

Der erste Angreifer wird als groß – zwischen 1,85 und 1,90 Meter – muskulös, mit kurzen schwarzen Haaren und einem langen schwarzen Bart beschrieben. Er trug ein schwarzes T-Shirt, Jeans und eine schwarze Jacke der Marke The North Face mit einem blauen Schal. Der zweite Verdächtige, bei dem es sich vermutlich um einen Komplizen handelt, ist etwa 1,80 Meter groß, blond und war mit einem weißen T-Shirt, Jeans und einer weißen Basecap bekleidet.

Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen können sich unter der Nummer 0203 2800 an die Ermittler wenden.

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Beide Vorfälle werden weiterhin intensiv untersucht. Die Behörden werten Beweismaterial aus und hoffen auf öffentliche Mithilfe, um die Täter zu identifizieren. Die Angriffe folgten auf ein Fußballspiel, ein direkter Zusammenhang mit der Veranstaltung wurde jedoch bisher nicht bestätigt.

Quelle