28 April 2026, 08:32

Grundschüler und Polizei kämpfen gemeinsam gegen Rasen vor Schulen in NRW

Ein Plakat mit schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund, auf dem steht: "Schulgeschwindigkeit 25 km/h bei Kindern"

Grundschüler und Polizei kämpfen gemeinsam gegen Rasen vor Schulen in NRW

Verkehrssicherheitskampagne in Nordrhein-Westfalen: Grundschüler und Polizei gehen gemeinsam gegen gefährliches Fahren vor Schulen vor

Im Rahmen der landesweiten Initiative #SicherAufDenStraßen haben sich in Nordrhein-Westfalen Grundschüler mit der örtlichen Polizei zusammengeschlossen, um rücksichtsloses Fahrverhalten in der Nähe von Schulen zu bekämpfen. Im Fokus der Aktion stand Rasen sowie abgelenkte Autofahrer im Umfeld der KGS Würm-Schule im Kreis Heinsberg.

Viertklässler übernahmen dabei eine aktive Rolle: Sie verteilten je nach Verhalten der Fahrer sowohl Ermahnungen als auch kleine Belohnungen. Den Auftakt bildete eine Kontrollaktion von Verkehrssicherheitsberatern und Beamten der Heinsberger Polizei, die Geschwindigkeiten und Fahrverhalten in Schulnähe überwachten. Anschließend beteiligten sich die Schüler der KGS Würm-Schule – sie überreichten "Verwarnzettel" an Regelbrecher. Wer zu schnell fuhr oder während der Fahrt das Handy nutzte, erhielt zudem eine Zitrone als symbolische Mahnung für riskantes Verhalten.

Für vorbildliche Autofahrer hatten die Kinder hingegen Dankeskarten mit einem Daumen-hoch-Motiv parat. Ziel der Kampagne war es, auf die Gefahren für Kinder im Straßenverkehr aufmerksam zu machen – insbesondere durch überhöhte Geschwindigkeit in der Nähe von Schulen und Kindergärten. Die Polizei betonte, dass solche gezielten Maßnahmen helfen, sicheres Fahrverhalten in Risikobereichen nachhaltig zu verankern.

Die Aktion fand im Rahmen der Initiative #SicherAufDenStraßen statt, die Verkehrsunfälle reduzieren und das Bewusstsein für Risiken schärfen soll. Die Heinsberger Polizei machte deutlich, dass der Schutz von Kindern im Umfeld von Bildungseinrichtungen auch künftig Priorität haben werde.

Durch die Zusammenarbeit von Schülern und Polizei rückte das Problem der Rücksichtslosigkeit im Straßenverkehr vor Schulen in den Mittelpunkt. Mit einer Mischung aus Ermahnungen und positiver Verstärkung sprach die Kampagne die Autofahrer direkt auf ihr Verhalten an. Die Behörden planen, ähnliche Aktionen fortzuführen, um die Sicherheit von Kindern auf den Straßen der Region dauerhaft zu verbessern.

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