Grüne fordern Elektrozüge auf RE 47 und S7 bis 2028 – für mehr Klima und Komfort
Philipp SchulteGrüne fordern Elektrozüge auf RE 47 und S7 bis 2028 – für mehr Klima und Komfort
Die Grünen-Fraktion im Düsseldorfer Landtag hat sich für die Umstellung auf batteriebetriebene Elektrozüge auf zwei wichtigen Strecken ausgesprochen. Ein aktueller Antrag zielt auf die Linien RE 47 und S7 ab, die Wuppertal, Remscheid, Solingen und Düsseldorf verbinden. Die Parteimitglieder argumentieren, dass die Umstellung die Emissionen senken und den regionalen Schienenverkehr verbessern werde.
In dem Antrag wird gefordert, die bestehenden Züge bis 2028 durch batteriebetriebene Elektrotriebzüge (BEMU) zu ersetzen. Leon Kröck, verkehrs- und umweltpolitischer Sprecher der Grünen, begrüßte die Entscheidung als Schritt zu schnelleren und leiseren Fahrten. Er betonte, dass Elektrozüge zum VRR-Zielkonzept 2040 passten, das häufigere und effizientere Verbindungen vorsieht.
Manfred Krause, Sprecher der Grünen-Fraktion, unterstrich die Notwendigkeit eines klimaneutralen Schienenverkehrs. Er forderte die Landesregierung und den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) auf, die Umstellung in Förderprogramme und Infrastrukturplanungen aufzunehmen. Die Grünen sind überzeugt, dass dieser Wandel die Klimaneutralität vorantreibt und gleichzeitig die Strecke Wuppertal–Remscheid–Solingen–Düsseldorf aufwertet.
Der Vorschlag sieht zudem vor, die Änderungen in übergeordnete Nahverkehrsstrategien einzubinden. Durch eine beschleunigte Umstellung hofft die Partei, die Abhängigkeit von Diesel zu verringern und die Zuverlässigkeit für Fahrgäste zu erhöhen.
Mit der Entscheidung des Landtags rückt die Umstellung der Linien RE 47 und S7 auf batteriebetriebenen Elektrobetrieb bis 2028 näher. Bei einer Genehmigung würde die Umrüstung mit langfristigen Verkehrsziele übereinstimmen und den CO₂-Ausstoß reduzieren. Die weiteren Schritte in Sachen Finanzierung und Planung hängen nun von der Unterstützung durch Land und VRR ab.






