Halles Thalia-Theater wird zum lebendigen Kulturzentrum für junge Künstler und Projekte
Anton MeyerHalles Thalia-Theater wird zum lebendigen Kulturzentrum für junge Künstler und Projekte
Das ehemalige Thalia-Theater in Halle (Saale) bleibt ein zentraler Ankerpunkt für die freie Kunst- und Kulturszene der Stadt. Die Stadt plant, seine kulturelle Rolle auszubauen und den Standort gleichzeitig für junge Menschen und lokale Projekte offen zu halten.
Das Haus beherbergt bereits ein breites Spektrum an Aktivitäten – von Theater, Musik und Film über Clubkultur bis hin zu künstlerischer Bildung. Es ist Teil eines einzigartigen Kulturviertels in Halle.
Die Stadt Halle (Saale) beabsichtigt, im Rahmen der zweiten Phase des Förderprogramms „Übermorgen – Neue Modelle für Kultureinrichtungen“ Zuschüsse in Höhe von bis zu 600.000 Euro zu beantragen. Die Initiative wird vom gleichnamigen Bundesprogramm der Kulturstiftung des Bundes unterstützt.
Bis 2028 wird TOOH die Räumlichkeiten jeweils sechs Monate im Jahr nutzen und dort Veranstaltungen aus verschiedenen künstlerischen Sparten ausrichten. Zudem strebt die Stadt eine engere Zusammenarbeit mit TOOH, den Freien Spielstätten Halle e.V. und der gesamten freien Kunstszene an.
Ab September 2026 startet ein Pilotprojekt, das jungen Menschen die Möglichkeit gibt, den Ort mit eigenen Ideen mitzugestalten. Ein Young Future Team, bestehend aus jungen Teilnehmer:innen, wird in dieser Phase die Vorbereitung der Räume unterstützen und Führungen leiten.
Dr. Judith Marquardt, die hallesche Beigeordnete für Kultur und Sport, betonte die Entwicklung des Hauses zu einem unverzichtbaren Kulturort für Halle. Das ehemalige Thalia-Theater werde auch in den kommenden Jahren ein zentraler Kristallisationspunkt für freie Kunst und bürgerschaftliches Engagement bleiben.
