Hamburgs Tanz-Triennale verwandelt die Stadt in eine lebendige Bühne
Philipp SchulteHamburgs Tanz-Triennale verwandelt die Stadt in eine lebendige Bühne
Hamburg wird Schauplatz eines großen Tanz-Triennale – bis zum 21. Juni
Vom experimentellen Bühnenstück bis zum Straßenfest: Hamburg etabliert sich mit dem Tanz-Triennale zunehmend als lebendiger Hotspot der Tanzszene. Parallel findet die 9. Fotografie-Triennale statt – eine Chance für kreative Synergien zwischen den Künsten.
Initiiert wird das Projekt von der Kulturstiftung des Bundes. Zu den Hauptveranstaltern zählen das Hamburg Ballett/Staatsoper Hamburg, Kampnagel sowie das K3 – Zentrum für Choreographie/Tanzplan Hamburg. Das Triennale will die lokale Tanzcommunity zusammenbringen, insbesondere die Ballettszene, und setzt dabei auf ein Zeichen der Verständigung.
Das Programm ist vielfältig: Von zeitgenössischem Tanz bis zu Hip-Hop ist alles vertreten. Zu den Höhepunkten zählt Jefta van Dinthers Unearth, eine Inszenierung aus intensiven, repetitiven Klängen und Bewegungen. Auch Regina Rossis Polipolis und die Fachplattform Moving Meetings für professionellen Austausch sind Teil des Angebots.
Ein zentrales Ereignis ist die City Parade, bei der über 500 Tänzer:innen aus mehr als 30 Gruppen die Hamburger Straßen in eine Bühne verwandeln – ein Fest der Vielfalt. Mit dabei sind unter anderem die Contemporary Dance School Hamburg, die HipHop Academy und die inklusive Gruppe Rolling Good Times.
Das Triennale bietet dem Publikum intellektuelle, körperliche und ästhetische Erlebnisse durch Tanz. Es verbindet Profis und Begeisterte über alle Genres hinweg. Mit diesem breiten Spektrum soll Hamburgs Ruf als pulsierendes Zentrum für Tanz weiter gestärkt werden.






