19 April 2026, 04:15

Jay-Z bricht Schweigen: Warum er die Vergewaltigungsvorwürfe nicht auf sich sitzen lässt

Ein Mann in Anzug und Krawatte spricht an einem Podium mit Papieren, gegenüber einem Mikrofon, während andere in der Nähe stehen und eine Vorhangwand im Hintergrund zu sehen ist.

Jay-Z bricht Schweigen: Warum er die Vergewaltigungsvorwürfe nicht auf sich sitzen lässt

Jay-Z hat sich in einem aktuellen Interview mit GQ zu einer abgewiesenen Klage wegen sexueller Übergriffe geäußert. Die Anklage war von einer anonymen Frau erhoben worden, die ihm und Sean "Diddy" Combs vorwarf, sie 2000 auf einer Party mit Drogen betäubt und vergewaltigt zu haben. Beide Männer wiesen die Vorwürfe zurück, und die Klage wurde im Februar 2025 fallen gelassen.

Das ursprüngliche Verfahren der Frau war abgewiesen worden, nachdem Jay-Z und Combs die Anschuldigungen vehement bestritten hatten. Daraufhin ging Jay-Z selbst juristisch gegen die Klägerin und ihre Anwälte vor und reichte eine Verleumdungsklage ein. Er warf ihnen Erpressung und Habgier vor und behauptete, die Vorwürfe seien von Anfang an falsch gewesen.

Gegenüber GQ erklärte Jay-Z, die Anschuldigungen hätten ihn tief verletzt, und er habe sich geweigert, einen Vergleich zu akzeptieren. Zudem äußerte er Frust darüber, wie schnell falsche Vorwürfe den Ruf einer Person zerstören könnten – oft ohne dass die langfristigen Folgen bedacht würden. Sein Anwaltsteam bezeichnet die Frau in Gerichtsunterlagen weiterhin als "Doe".

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Die Verleumdungsklage ist Stand März 2026 noch anhängig. Tony Buzbee, der Anwalt der Klägerin, wies Jay-Zs Klage als rechtlich haltlos zurück. Bisher wurden keine weiteren Verhandlungstermine bekannt gegeben.

Aus der abgewiesenen Klage wegen sexuellen Missbrauchs hat sich ein anhaltender Rechtsstreit um Verleumdung entwickelt. Jay-Zs Klage richtet sich gegen die Frau und ihr Anwaltsteam, denen er vorwirft, aus finanziellen Motiven gehandelt zu haben. Über das Ergebnis der Verleumdungsklage ist noch nicht entschieden.

Quelle