Jens Castrop vor WM-Nominierung: Kann der Gladbacher seine Wut im Zaum halten?
Philipp SchulteJens Castrop vor WM-Nominierung: Kann der Gladbacher seine Wut im Zaum halten?
Der koreanisch-deutsche Mittelfeldspieler Jens Castrop soll am 16. Mai in den WM-Kader Südkoreas berufen werden. Der Profi von Borussia Mönchengladbach hatte in der Vergangenheit zwar disziplinarische Probleme, betont aber, sich im Falle einer Nominierung für das Turnier keine weiteren Verfehlungen zu erlauben.
Seit dem vergangenen Herbst absolvierte Castrop fünf Länderspiele für Korea. Sein aggressiver Spielstil sorgte jedoch bereits für Schwierigkeiten auf dem Platz. In einem Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg sah er nach einem Foul an Sael Kumbedi die Rote Karte – eine Szene, die zu einer dreispieligen Sperre führte.
Der 28-Jährige gab zwar zu, dass eine frühere Rote Karte gegen den FC Bayern München berechtigt war, hält den Zweikampf mit Kumbedi jedoch für nicht abmahnungswürdig. Trotz dieser Rückschläge bleibt Castrop auf die WM fokussiert.
Aktuell bei Mönchengladbach unter Vertrag, verspricht er, seine Emotionen im Griff zu behalten, falls er in die Nationalmannschaft berufen wird. Sein Ziel ist es, Korea zu einer starken Turnierleistung zu verhelfen.
Die offizielle Nominierung Castrops in den Kader wird noch in diesem Monat bekannt gegeben. Sollte er berücksichtigt werden, will er weitere disziplinarische Vorfälle vermeiden und einen positiven Beitrag leisten. Seine Bundesliga-Erfahrung könnte sich für den koreanischen WM-Auftritt als wertvoll erweisen.






