Johanna I. wird erste Königin von Klein-Jerusalem – ein historischer Moment
Anton MeyerJohanna I. wird erste Königin von Klein-Jerusalem – ein historischer Moment
Königin Johanna I. schreibt Geschichte als erste regierende Königin von Klein-Jerusalem
Ihr Aufstieg folgte einer Änderung der Satzung der Gemeinschaft, die Frauen nun den Zugang zum Thron ermöglicht. Neben ihren königlichen Pflichten meistert sie den Spagat zwischen ihrer Arbeit in der Kinderbetreuung, der Gemeindearbeit und ihrer Leidenschaft für traditionelles Handwerk.
Geboren in Österreich, zog Johanna I. vor etwa 30 Jahren von Lienz in Osttirol nach Neersen. Die Verbindung zu ihrer Heimat ist bis heute stark – besonders zu den Bergen, in denen sie gerne wandert und Ski fährt. Auch ihr königliches Abzeichen spiegelt diese Verbundenheit wider: Es zeigt die Gipfel und das Edelweiß der österreichischen Alpen.
Beruflich ist sie in der Nachmittagsbetreuung Neuwerk sowie im Pfarrzentrum Neersen tätig. Ihr Mann, Wolfgang Peter, engagiert sich seit Langem in lokalen Bräuchen und fungiert seit zwei Jahrzehnten als Vorsitzender der Neersener Kapellenschützen.
An ihrer Seite stehen drei wichtige Amtsträgerinnen: Karin Brähler als Erste Ministerin, Manuela Gietsmann als Zweite Ministerin und Rosi Holter als königliche Hofmeisterin. Holter organisiert den königlichen Haushalt und sorgt für dessen reibungslosen Ablauf. In ihrer Freizeit entspannt die Königin beim Stricken, Häkeln und Nähen – Hobbys, die sie seit Jahren pflegt.
Die Regentschaft von Königin Johanna I. eröffnet ein neues Kapitel für Klein-Jerusalem. Ihr Hintergrund in der Gemeinschaftsarbeit und ihre kulturellen Wurzeln in Österreich prägen ihren Umgang mit dem Amt. Gemeinsam mit ihren Ministerinnen und der Hofmeisterin verbindet sie Tradition mit dem Alltagsleben in Neersen.






