Jugendfeuerwehr Hennef meistert Großübung mit realistischen Notfallszenarien
Anton MeyerJugendfeuerwehr Hennef meistert Großübung mit realistischen Notfallszenarien
Großübung der Jugendfeuerwehr Hennef am 17. Mai 2025
Am 17. Mai 2025 führte die Jugendfeuerwehr Hennef eine großangelegte Übung auf dem Gelände des Unternehmens Eckes-Granini in Bröl durch. Mit 55 jungen Teilnehmenden und 20 Betreuern wurden in zwei realistischen Notfallszenarien Teamfähigkeit und Fachwissen unter Druck getestet.
Die Übung umfasste zwei anspruchsvolle Szenarien: Im ersten Fall reagierten die Teams auf eine simulierte Explosion in einem Lagerhaus. Die Jugendlichen übten Innenangriffe und die Suche nach Vermissten in einer hochstressigen Umgebung.
Das zweite Szenario betraf eine „abgestürzte Person“ in einem Hochregallager. Hier retteten die jungen Einsatzkräfte erfolgreich sechs Verletzte, dargestellt durch Übungspuppen. Acht Fahrzeuge kamen zum Einsatz, um realistische Bedingungen zu schaffen.
Die Teilnehmenden stammten aus fünf örtlichen Gruppen: Hennef, Happerschoß, Stadt Blankenberg, Uckerath und Söven. Ziel der Übung war es, den Zusammenhalt zu stärken und praktische Löscherfahrung anzuwenden. Nach Abschluss der Übungen trafen sich alle zu einem gemeinsamen Imbiss, um den Tag ausklingen zu lassen.
Bürgermeister Mario Dahm und sein Stellvertreter Thomas Wallau besuchten die Übung, um sich von der Einsatzbereitschaft der Jugendfeuerwehr zu überzeugen. Ihre Anwesenheit unterstrich die Bedeutung der Ausbildung für die nächste Generation von Rettungskräften.
Die großangelegte Übung bot den jungen Feuerwehrleuten aus Hennef wertvolle Praxiserfahrung. Beide Szenarien – die Lagerhausexplosion und die Rettung im Hochregallager – zeigten, dass sie komplexe Notfälle bewältigen können. Die Veranstaltung festigte Fähigkeiten und Teamgeist für künftige reale Einsätze.






