K 2025 setzt auf Mehrwegbecher – Pilotprojekt zeigt, wie Großveranstaltungen Abfall vermeiden
Philipp SchulteK 2025 setzt auf Mehrwegbecher – Pilotprojekt zeigt, wie Großveranstaltungen Abfall vermeiden
Mehrwegsystem bei der K 2025: Pilotprojekt reduziert Abfall und zeigt kreislauffähige Lösungen für Großveranstaltungen
Ein Mehrwegbechersystem auf der K 2025 hat erfolgreich Abfall verringert und demonstriert, wie große Veranstaltungen kreislauforientierte Praktiken umsetzen können. Das von Borealis und der Messe Düsseldorf initiierte Pilotprojekt führte 50.000 Polypropylen-Becher auf dem gesamten Messegelände ein. Die Besucher:innen zeigten sich begeistert und unterstützten die Initiative nachdrücklich.
Das Projekt vereinte mehrere Partner, um ein vollständig recycelbares Bechersystem zu schaffen. OMV lieferte über seine ReOil®-Technologie chemisch recycelte Rohstoffe, während mtm plastics – ein Unternehmen der Borealis-Gruppe – für das mechanische Recycling beschädigter oder zurückgewonnener Becher zuständig war. Die Becher selbst waren leicht, langlebig und für mehrfaches Waschen und Wiederverwenden konzipiert.
Durch die Vor-Ort-Sammlung und Reinigung konnten die Becher bereits nach wenigen Stunden wieder im Umlauf sein. Die größte Herausforderung bestand jedoch darin, die Besucher:innen dazu zu bewegen, die Sammelstellen korrekt zu nutzen. Trotz dieser Hürde verlief das System reibungslos und bewies, dass Mehrweglösungen selbst bei stark frequentierten Großveranstaltungen funktionieren.
Die Becher bestanden aus einem Monomaterial, was ihre spätere Wiederverwertung am Ende des Lebenszyklus erleichtert. Die Veranstalter sammelten wertvolle Praxiserfahrungen, identifizierten Verbesserungspotenziale und loteten Möglichkeiten für eine Ausweitung auf künftige Events aus.
Das Pilotprojekt der K 2025 erreichte sein Ziel: Abfallvermeidung und die Förderung von Kreislaufwirtschaft. Die gewonnenen Erkenntnisse werden helfen, ähnliche Systeme für andere Großveranstaltungen zu optimieren. Dank der starken Beteiligung von Besucher:innen und Partnern dient das Modell nun als erprobte Blaupause für zukünftige Mehrweglösungen.
