Karneval bricht Datenrekord: 2 Millionen Gigabyte in fünf Feststädten verfeuert
Anton MeyerKarneval bricht Datenrekord: 2 Millionen Gigabyte in fünf Feststädten verfeuert
Karnevalsfeiern in Deutschlands fünf größten Feststädten, darunter 1. FC Köln, verzeichneten in diesem Jahr einen massiven Anstieg des mobilen Datenverbrauchs. Die Netze der Telekom registrierten ein Datenaufkommen von 2 Millionen Gigabyte – genug, um 1,3 Milliarden verkleidete Selfies zu versenden. Hinter den Kulissen sorgte ein KI-gestütztes Werkzeug dafür, dass die Verbindungen während der hektischen Phase stabil blieben.
Der RAN Guardian Agent, ein KI-System der Telekom, verfolgte 130 Karnevalsveranstaltungen und überwachte 611 Mobilfunkstandorte. Er half, die Netzleistung zu optimieren, während sich in Köln, Mainz, Düsseldorf, Aachen und Bonn die Menschenmassen versammelten. Der stärkste Andrang herrschte am Rosenmontag, als der Datenverkehr an allen Standorten seinen Höhepunkt erreichte.
Köln führte die Statistik mit 884.000 Gigabyte an – mehr als jede andere Stadt. Über die Hälfte des gesamten Datenaufkommens (54 %) entfiel auf 5G-Netze, was die wachsende Abhängigkeit von schnelleren Verbindungen widerspiegelt. Internationale Besucher machten fast ein Drittel des Gesamtverbrauchs aus, auch wenn genaue Zahlen nach Ländern oder Bewegungsmustern nicht vorliegen.
Im Vergleich zu 2023 stieg der Datenverkehr um 30 Prozent. Die größten Gruppen ausländischer Touristen kamen aus Österreich, den Niederlanden, Frankreich und Belgien und trugen während der Umzüge und Straßenfeste zur Netzauslastung bei.
Das rekordverdächtige Datenvolumen unterstreicht die Belastung für Mobilfunknetze bei Großveranstaltungen. Die KI-Lösung der Telekom spielte eine entscheidende Rolle, um die Last zu bewältigen und Millionen Feiernden eine stabilere Verbindung zu ermöglichen. Da der Karneval von Jahr zu Jahr wächst, könnten ähnliche Maßnahmen für künftige Feiern unverzichtbar werden.
