Kerzenlicht-Mahnwache in Bergisch Gladbach gedenkt der iranischen Opfer staatlicher Gewalt
Anton MeyerKerzenlicht-Mahnwache in Bergisch Gladbach gedenkt der iranischen Opfer staatlicher Gewalt
Kerzenlicht-Mahnwache in Bergisch Gladbach gedenkt der Opfer der Repression im Iran
Am kommenden Samstag findet in Bergisch Gladbach eine Kerzenlicht-Mahnwache statt, um der Opfer der Unterdrückung im Iran zu gedenken. Die von lokalen Aktivist:innen organisierte Veranstaltung ruft Menschen aller Hintergründe dazu auf, Solidarität mit den Protestierenden zu zeigen, die für Demokratie und Gerechtigkeit kämpfen. Gleichzeitig soll der Opfer gedacht werden, die bei den gewaltsamen Niederschlagungen durch das islamistische Regime ihr Leben verloren haben.
Die Mahnwache beginnt um 11:30 Uhr am 17. Januar 2026 auf dem Trotzenburgplatz in der Fußgängerzone der Innenstadt. Teilnehmer:innen sind aufgefordert, Kerzen, Blumen, Fotos der Opfer sowie Plakate mit Solidaritätsbekundungen für die iranischen Protestierenden mitzubringen. Hale Bagherzadeh, Mitglied im Integrationsrat und der Partei Die Linke, hat die Initiative als überparteilichen Aufruf zur Einheit ins Leben gerufen.
Im Anschluss an die Mahnwache fahren die Teilnehmenden gemeinsam mit der S-Bahn nach Köln, wo sie sich um 14:00 Uhr einer größeren Kundgebung am Heumarkt anschließen. Die Veranstaltung soll die Forderungen nach Freiheit und Menschenrechten im Iran verstärken. Bagherzadeh betont, dass die Mahnwache allen Demokrat:innen offensteht – unabhängig von politischer Zugehörigkeit, Glaubensrichtung oder Herkunft. Im Mittelpunkt stehen die Trauer um die Opfer staatlicher Gewalt und die Solidarität mit denen, die sich im Iran weiterhin gegen die Unterdrückung stellen.
Die Mahnwache in Bergisch Gladbach bietet Raum für Besinnung und gemeinschaftlichen Beistand. Nach dem Gedenken schließt sich der Demonstrationszug in Köln an, um die Botschaft der Solidarität weiterzutragen. Die Organisator:innen hoffen, mit der Veranstaltung das Bewusstsein für die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen im Iran zu schärfen und die internationale Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten.
