KI-Startup skulio will Lehrkräften den Schulalltag revolutionieren
Zwei Unternehmer haben ein Startup gegründet, um Lehrkräften den Papierkram zu erleichtern. Elias Perez und Teoman Kose brachten 2024 skulio auf den Weg – eine Plattform mit KI-gestützten Tools für Pädagoginnen und Pädagogen. Ihre Software soll Routineaufgaben wie die Erstellung von Arbeitsblättern oder die Verwaltung von Unterrichtsmaterialien beschleunigen.
Perez und Kose lernten sich während eines Sommerjobs in Wien kennen. Ihnen fiel auf, dass Lehrkräfte monatlich etwa 40 Stunden damit verbringen, Arbeitsblätter zu erstellen und an unterschiedliche Lernstände anzupassen. Diese Beobachtung war der Anstoß für skulio, eine KI-basierte Lösung, die hochwertige Arbeitsmaterialien innerhalb weniger Minuten generiert – maßgeschneidert für individuelle Lernbedürfnisse.
Offiziell präsentiert wurde das Startup auf der didacta 2026, der größten Bildungsmesse Deutschlands. Seit dem Marktstart im März 2026 arbeitet das Team daran, das Produkt für den breiten Einsatz zu verfeinern. Aktuell lädt skulio Lehrkräfte ein, die Tools im Rahmen eines Early-Access-Programms zu testen.
Mit Sitz in Köln profitiert das Unternehmen von der lebendigen Gründerszene der Stadt, die rund 800 Startups umfasst – unterstützt durch die CologneBusiness. Für das kommende Jahr haben sich die Gründer klare Ziele gesetzt: den vollständigen Launch, die Einführung an Schulen und Gespräche für die erste Finanzierungsrunde. Die größte Herausforderung bisher war es, die schnelle Entwicklung mit regelmäßigem Feedback aus der Lehrerschaft in Einklang zu bringen.
Das Geschäftsmodell basiert auf Abo-Modellen, die sowohl Einzelpersonen als auch ganze Schulen ansprechen. Diese Flexibilität ermöglicht es, sowohl freiberuflich tätige Lehrkräfte als auch größere Bildungseinrichtungen zu erreichen.
Bis Ende 2027 strebt skulio eine flächendeckende Nutzung an deutschen Schulen an. Die KI-Tools der Plattform sollen Lehrkräften Zeit für administrative Aufgaben sparen, damit sie sich stärker auf den Unterricht konzentrieren können. Die nächsten Schritte des Unternehmens umfassen die Sicherung von Finanzmitteln und den Ausbau der Nutzerbasis an Schulen.






