07 May 2026, 20:19

Kölner Verkehrsausschuss beschließt Straßenprojekte – doch Personalmangel droht Verzögerungen

Gebäude mit wenigen Menschen, die Fahrräder auf der Straße fahren.

Kölner Verkehrsausschuss beschließt Straßenprojekte – doch Personalmangel droht Verzögerungen

Kölner Ausschuss für Mobilität und Verkehr prüft wichtige Straßenprojekte

Im Rahmen seiner jüngsten Sitzung hat der Kölner Ausschuss für Mobilität und Verkehr mehrere zentrale Verkehrsvorhaben begutachtet. Es wurden Entscheidungen zu Radwegen, Lkw-Zufahrten und künftigen Sanierungen getroffen, doch einige Pläne mussten nach einem Gerichtsurteil zurückgestellt werden.

Personalmangel in der Verkehrsmanagementabteilung wirft zudem Fragen nach möglichen Verzögerungen bei den Projekten auf.

Die Umgestaltung der Buchholzstraße wurde vom Ausschuss beschlossen, wobei die bestehende Verkehrsführung beibehalten wird. Zwar gab es kleinere Anpassungen bei den Radverkehrsanlagen, größere Änderungen wurden jedoch nicht vorgenommen.

Ein geplanter Radweg auf dem Hasenweg in Refrath wurde vom Verwaltungsgericht Köln gestoppt. Das Gericht begründete die Ablehnung mit unzureichenden Verkehrsuntersuchungen. Der stellvertretende Bürgermeister Ragnar Migenda räumte die Niederlage ein und kündigte an, die Entscheidung zu prüfen.

Thema war auch die Paffrather Straße, wo Planer geschützte Radspuren vorschlugen. Gleichzeitig regte die CDU an, die Straße „Auf der Kaule“ in Refrath zu verbreitern, um die Lkw-Zufahrt zu verbessern. Ihr Vorschlag umfasste zudem die Aufhebung der Einbahnregelung.

Die Sanierung der Leverkuser Straße soll nun voraussichtlich Ende 2027 beginnen. Zudem billigte der Ausschuss das Maßnahmenprogramm 2026–2028, wobei zunächst nur die Vorhaben für 2026 finalisiert wurden.

Besorgnis erregt die Personalsituation: In der Abteilung für statisches Verkehrsmanagement ist nur noch eine Mitarbeiterin tätig – diese befindet sich derzeit jedoch im Urlaub. Dadurch könnten sich Verzögerungen bei Straßeninstandhaltungsprojekten ergeben.

Die Beschlüsse des Ausschusses werden die Kölner Verkehrsinfrastruktur in den kommenden Jahren prägen. Während die Pläne für den Radweg am Hasenweg vorerst gestoppt sind, kommen andere Vorhaben voran – darunter die Verbesserung der Lkw-Zufahrten und die geschützten Radspuren an der Paffrather Straße. Der Personalmangel könnte jedoch den Fortschritt künftiger Sanierungen bremsen.

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