24 June 2026, 08:13

Kplus Gruppe beantragt Schutzschirmverfahren zur Abwendung der Insolvenz

St. Lukas Clinic: Statement by Kplus Group on the applied protective shield procedure

Kplus Gruppe beantragt Schutzschirmverfahren zur Abwendung der Insolvenz

Die Kplus Gruppe hat beim Amtsgericht Wuppertal ein Eigenverwaltungsverfahren zur Restrukturierung beantragt. Betroffen sind ihre Krankenhäuser in Solingen, Hilden und Haan sowie die Holdinggesellschaft. Die Gruppe bleibt zwar zahlungsfähig, warnt jedoch vor einer möglichen Insolvenz noch in diesem Jahr, falls keine Maßnahmen ergriffen werden.

Das Restrukturierungsverfahren wird von den Insolvenzrechtsexperten Stefan Denkhaus und Friedemann Schade begleitet. Auch die Genesis GmbH, die für die zentrale Verpflegungsversorgung zuständig ist, wird in den Schutzschirm einbezogen. Die Mitarbeiter wurden informiert; in den kommenden Wochen soll ein detaillierter Sanierungsplan erarbeitet werden.

Ein zentraler Bestandteil der Pläne ist die Zusammenlegung medizinischer Leistungen an den Standorten Haan und Hilden bis Anfang nächsten Jahres. Das Schutzverfahren dient der finanziellen Stabilisierung und der Überprüfung bestehender Verträge. Während dieser Phase werden die Löhne der Beschäftigten für drei Monate von der Bundesagentur für Arbeit übernommen.

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Vom Restrukturierungsprozess nicht betroffen sind das St.-Remigius-Krankenhaus, Pflegeeinrichtungen, ambulante Praxen, Therapiezentren sowie das Katholische Bildungszentrum in Haan.

Die Restrukturierung ermöglicht es der Kplus Gruppe, den Betrieb aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die finanziellen Herausforderungen anzugehen. Um eine Insolvenz später in diesem Jahr zu vermeiden, muss der Sanierungsplan finalisiert werden. Für die Mitarbeiter gelten während des Prozesses besondere Schutzmaßnahmen.

Quelle