13 April 2026, 12:17

Kunstwettbewerb in Kamp-Lintfort feiert kreative Talente mit Behinderung

Gravur eines großen Raums mit stehenden und sitzenden Menschen, Fotorahmen an den Wänden und einer Decke, mit Text unten lesend "Gesellschaft zur Förderung der Künste."

Kunstwettbewerb in Kamp-Lintfort feiert kreative Talente mit Behinderung

Kunstwettbewerb und Ausstellung für junge Menschen mit Behinderung in Kamp-Lintfort gestartet

In Kamp-Lintfort hat ein Kunstwettbewerb mit anschließender Ausstellung für junge Menschen mit Behinderung begonnen. Organisiert wird die Veranstaltung von Ingrid Stermann und dem Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) Krefeld-Kreis Viersen. Ziel ist es, kreatives Talent zu präsentieren. Gleichzeitig markiert die Initiative den Auftakt zu einem neuen, jährlich vergebenen Kunstpreis für diese Zielgruppe.

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Am Wettbewerb beteiligten sich 40 Interessierte, von denen 29 junge Künstlerinnen und Künstler im Alter zwischen 18 und 25 Jahren insgesamt 35 Werke einreichten. Eine Jury wählte daraus die zwölf besten Beiträge aus, die nun in einer Ausstellung gezeigt und im Rahmen einer Preisverleihung gewürdigt werden. Die Veranstaltung findet am 7. November im Restaurant Mikado in Der Kulisse auf dem Gelände der Fabrik Heeder statt.

Die Ausstellung bleibt vier Wochen lang während der regulären Öffnungszeiten des Restaurants zugänglich. Die Preisträger der ersten drei Plätze erhalten unter anderem Tablets und Einkaufsgutscheine.

Begleitet wird die Veranstaltung von zwei Publikationen: Ein Kalender mit den Werken der zwölf Nominierten ist für 4,90 Euro erhältlich, ein Buch mit allen 35 eingereichten Arbeiten sowie Künstlerporträts kostet 25 Euro. Die Sparkasse Krefeld unterstützt den Kunstpreis finanziell.

Ingrid Stermann, Vorsitzende des Kamp-Lintforter Vereins Engel sind überall, bringt Erfahrung in der Organisation von Kunst- und Wohltätigkeitsveranstaltungen mit. Sie hofft, dass dieser Wettbewerb zu einer wiederkehrenden Plattform für Künstler mit Behinderung wird.

Die Ausstellung und Preisverleihung rücken die Werke junger Künstler mit Behinderung in den Fokus. Sowohl der Kalender als auch das Buch werden als dauerhafte Dokumentation des Events dienen. Die Organisatoren planen, den Kunstpreis auch in den kommenden Jahren fortzuführen.

Quelle