30 January 2026, 02:32

Landwirte und Bürgermeister diskutieren Agrarpolitik und Flächenschutz im Kreis Wesel

Eine schwarz-weiße topografische Karte des Rheins, die Höhenangaben, Geländekonturen und Texte mit Städtenamen, Ortschaften und geographischen Merkmalen zeigt.

Landwirte und Bürgermeister diskutieren Agrarpolitik und Flächenschutz im Kreis Wesel

Lokale Bürgermeister und Vertreter der Landwirtschaft trafen sich kürzlich, um Agrarpolitik und regionale Herausforderungen zu erörtern. An der Veranstaltung nahmen Verantwortliche aus Kamp-Lintfort, Rheinberg und Neukirchen-Vluyn sowie Vertreter des Bauernverbandes Kreis Wesel teil. Im Mittelpunkt standen aktuelle rechtliche Entwicklungen, Flächenplanung und die Schwerpunkte für das Jahr 2026.

Die Versammlung begann mit einer Bilanz der Entwicklungen des Jahres 2025, die von der Landwirtschaftskammer präsentiert wurde. Johannes Leuchtenberg, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes, skizzierte den aktuellen Stand der Agrarpolitik und die jüngsten Aktivitäten der Vereinigung. Matthias Platzen, Geschäftsführer des Verbandes, gab anschließend einen Überblick über die neuesten Änderungen im Agrarrecht.

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Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt aus Kamp-Lintfort sprach mehrere lokale Anliegen an, darunter die Hochwasserschutzabgabe, den laufenden Kiesabbau in städtischen Gebieten sowie Bemühungen zum Erhalt von Ackerflächen im aktualisierten Flächennutzungsplan. Auch Rheinbergs Bürgermeister Philipp Richter und der stellvertretende Bürgermeister von Neukirchen-Vluyn, Ulrich Leikefeld, nahmen an der Sitzung teil und brachten sich in die Diskussionen zur Regionalentwicklung ein.

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung mit einer vorausschauenden Agenda für 2026, in der die Prioritäten für Landwirte und Kommunen hervorgehoben wurden. Ungeklärt blieb jedoch die Frage der Führungsstruktur der Landwirtschaftlichen Vereinigung im Kreis Wesel.

Das Treffen stärkte die Zusammenarbeit zwischen kommunalen Entscheidungsträgern und landwirtschaftlichen Vertretern. Rechtliche Anpassungen, Flächenschutz und politische Weichenstellungen prägten die Gespräche. Die nächsten Schritte werden voraussichtlich auf die Umsetzung der besprochenen Maßnahmen im kommenden Jahr abzielen.