Laserangriff auf Hubschrauber über Willich: Pilot kurzzeitig blind – Polizei sucht Täter
Lina SchmidtLaserangriff auf Hubschrauber über Willich: Pilot kurzzeitig blind – Polizei sucht Täter
Hubschrauberpilot in Willich durch Laserpointer geblendet – Ermittlungen wegen Gefährdung des Luftverkehrs
Ein Hubschrauberpilot wurde am Montagabend bei einem Flug über Willich vorübergehend durch einen Laserpointer geblendet. Der Vorfall, der derzeit untersucht wird, wird als schwere Straftat eingestuft, da von dem Vorfall erhebliche Risiken für den Luftverkehr ausgingen. Die Behörden rufen Zeugen auf, sich mit relevanten Hinweisen zu melden.
Das Ereignis ereignete sich gegen 19:10 Uhr am 3. Februar 2026 in der Nähe der Neustraße und des Brockelswegs. Der Pilot, der sich im Landeanflug mit Seitenwind befand, gab an, von einem grellen Licht vom Boden geblendet worden zu sein. Der Lichtstrahl hielt nur wenige Sekunden an, bevor er wieder verschwand.
Die Polizei hat den Fall als gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr eingestuft, was eine Straftat darstellt. Die Ermittler suchen nun nach den Verantwortlichen. Ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit, wie etwa ein Fall 2023 in der Nähe des Flughafens Stuttgart, hatten bereits zu Hubschrauberstreifen und öffentlichen Zeugenaufrufen in Regionen wie Schorndorf geführt. Allerdings gab es aus diesen Fällen keine bekannten Festnahmen oder Verurteilungen.
Personen mit sachdienlichen Hinweisen werden gebeten, sich unter der Nummer 02162 377-0 an die Verkehrspolizei zu wenden.
Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden versuchen, die Quelle des Laserpointers ausfindig zu machen. Der Einsatz solcher Geräte gegen Luftfahrzeuge birgt erhebliche Sicherheitsrisiken. Die Polizei betonte erneut, wie wichtig die Mitarbeit der Bevölkerung für die Aufklärung des Falls ist.
