Logistik als Schlüssel zum Erfolg: Wie die Automobilbranche Lieferketten revolutioniert
Julian FrankeLogistik als Schlüssel zum Erfolg: Wie die Automobilbranche Lieferketten revolutioniert
Automotive-Logistik- und Lieferketten-Konferenz Europa 2024: Logistik als Wettbewerbsvorteil
Diese Woche fand in Bonn die Automotive Logistics and Supply Chain Europe 2024 statt. Branchenführer trafen sich, um unter dem Motto „Logistik als Wettbewerbsvorteil“ aktuelle Herausforderungen und Chancen zu diskutieren.
Am ersten Tag beleuchteten Referenten zentrale Themen der Branche. Jean-Marc Carlicchi betonte die Notwendigkeit widerstandsfähiger Lieferketten in einer Ära, die er als das „nie normale“ Neue Normal bezeichnete. Martina Graser von Ford Europa äußerte sich besorgt über die Zuverlässigkeit von Schiffslieferungen und die Stabilität globaler Netzwerke.
Werner analysierte die Risiken von Brüchigkeit in Lieferketten-Systemen und unterstrich die Bedeutung von Interoperabilität. Bronder riet hingegen, Störungen mit Gelassenheit und Präzision zu bewältigen. Später präsentierten Étienne Jacob und Levent Yuksel Strategien für kooperative „Win-Win“-Partnerschaften* innerhalb der Branche.
Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Session „Frauen in Führungspositionen stärken“, in der Sabine Isenbort, Iza Kalinska und Sónia Santos ihre Erfahrungen in der Automobil-Logistik teilten. Enger warnte davor, frühere Fehler zu wiederholen, die einen erneuten zerstörerischen Kreislauf für den Sektor auslösen könnten.
Der Tag endete mit einer Networking-Bootsfahrt und einem Galadinner auf dem Rhein.
Die Konferenz vereinte Experten, um Schwachstellen in Lieferketten zu bekämpfen und die Zusammenarbeit zu fördern. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Lösungen – von Resilienzplanung bis hin zu branchenübergreifender Kooperation. Die Veranstalter wollten den Teilnehmern Strategien an die Hand geben, um Logistik zu einer strategischen Stärke auszubauen.






