Lüneburger Bäckerei protestiert mit jungen Grönländern gegen US-Pläne
Anton MeyerLüneburger Bäckerei-Idee: "Grönländer" statt "Amerikaner" - Lüneburger Bäckerei protestiert mit jungen Grönländern gegen US-Pläne
Eine Bäckerei in Lüneburg hat landesweites Aufsehen erregt, nachdem sie ein beliebtes Gebäck umbenannt hat. Die runden Süßspeisen, einst als Amerikaner bekannt, werden nun als junge Grönländer verkauft – eine bewusste Entscheidung als Protest gegen die Pläne der USA, Grönland zu kaufen. Die Umbenennung stößt bei Kunden auf Zustimmung und hat sogar internationale Aufmerksamkeit erregt.
Die Idee stammte von einem ortsansässigen Bäcker, der damit ein politisches Zeichen setzen wollte. Mit dem neuen Namen zeigt die Bäckerei ihre Solidarität mit Dänemark und Europa. Solange die Diskussionen über einen möglichen Kauf Grönlands durch die USA andauern, bleibt der Name junge Grönländer bestehen.
Die Kunden in Lüneburg begrüßen die Umbenennung und nennen sie frisch und einfallsreich. Einige sind extra aus anderen Regionen angereist, um die umgetauften Leckereien zu probieren. Ein Besucher aus Prag soll die mutige Haltung der Bäckerei gelobt haben.
Die Herkunft des ursprünglichen Namens Amerikaner ist unklar. Manche vermuten, er bezieht sich auf ein im Rezept verwendetes Backmittel. Andere glauben, die Form erinnere an den Helm eines Soldaten. Offiziell hat Dänemark bisher nicht reagiert, und die Umbenennung hat keine öffentliche Kontroverse ausgelöst.
Der Protest der Bäckerei findet zunehmend Anklang – die junge Grönländer-Teilchen sind inzwischen Gesprächsthema in der Region. Aus ganz Deutschland kommt Unterstützung, was zeigt, dass selbst kleine Gesten große Aufmerksamkeit erregen können. Vorerst bleibt der neue Name – es sei denn, das US-Interesse an Grönland lässt nach.
