Lünen plant lebendiges Viertel auf altem Postareal – Bürger können mitreden
Lina SchmidtLünen plant lebendiges Viertel auf altem Postareal – Bürger können mitreden
Lünen treibt Pläne für Umwandlung des ehemaligen Postareals in ein gemischtes Nutzungsviertel voran
Die Stadt hat ein beschleunigtes Planungsverfahren für das 8.400 Quadratmeter große Gelände eingeleitet, auf dem einst das Hauptpostamt, ein Verteilerzentrum und eine Filiale der Postbank untergebracht waren. Bald erhalten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Meinung zu den geplanten Veränderungen zu äußern.
Im Mittelpunkt der Neugestaltung steht die Kurt-Schumacher-Straße, wo die alten Postgebäude derzeit leer stehen. Die Stadtverwaltung strebt an, einen rechtlichen Rahmen zu schaffen, der den Bau neuer Wohnungen sowie gewerbliche Flächen ermöglicht. Zwar sind die genauen Zahlen zu Wohnungen oder Gewerbeeinheiten noch nicht bekannt, doch die langfristige Vision ist ein lebendiges, gemischt genutztes Viertel.
Öffentliche Beteiligung vom 23. Februar bis 23. März 2026 In diesem Zeitraum können Stellungnahmen per E-Mail an [email protected], über ein Online-Portal oder schriftlich im Technischen Rathaus eingereicht werden. Die Planungsunterlagen liegen zur Einsichtnahme bereit – digital unter https://www.o-sp.de/unserewebsite/ sowie in gedruckter Form im Rathaus.
Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt für die Belebung der Lünener Innenstadt. Durch die Umnutzung des ehemaligen Postgeländes sollen neue Wohn- und Gewerbemöglichkeiten entstehen.
Die Rückmeldungen aus der Bürgerbeteiligung fließen in die endgültigen Änderungen des Bebauungsplans ein. Nach der Genehmigung könnte die Umgestaltung einen Teil des Lünener Stadtzentrums prägen. Bürgerinnen, Bürger und Interessengruppen haben bis zum 23. März 2026 Zeit, ihr Feedback einzubringen.
