Massive Entlassungen bei CoFo PWK in Krefeld – doch die Produktion läuft weiter
Julian FrankeMassive Entlassungen bei CoFo PWK in Krefeld – doch die Produktion läuft weiter
Das Krefelder Werk der CoFo PWK GmbH steht vor massiven Stellenstreichungen, nachdem das Unternehmen vor drei Monaten Insolvenz angemeldet hat. Insgesamt 69 Mitarbeiter verlieren ihre Arbeitsplätze, während das Unternehmen nach einem neuen Investor sucht, um seine Zukunft zu sichern. Trotz der Entlassungen soll der Standort mindestens bis Ende 2025 weiterproduzieren.
Die Fabrik, die auf die Herstellung von geformten Metallkomponenten für Fahrzeughersteller spezialisiert ist, geriet aufgrund eines drastischen Auftragsrückgangs in die Insolvenz. Der vorläufige Insolvenzverwalter bestätigte, dass die Löhne für drei Monate ab dem 15. Januar 2026 weitergezahlt werden. Allerdings sind die Kündigungsfristen für die betroffenen Beschäftigten im Rahmen des Verfahrens auf maximal drei Monate begrenzt.
Von den Entlassungen betroffen sind sowohl ältere als auch jüngere Mitarbeiter. Der Betriebsrat und die Gewerkschaft IG Metall arbeiten gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit daran, die Kündigungen sozialverträglich zu gestalten. Im Mittelpunkt steht die Suche nach einer fairen Lösung für die Betroffenen. Der Insolvenzverwalter zeigt sich optimistisch in Bezug auf die Zukunft des Standorts. Zwar hat sich bisher kein konkreter Investor gemeldet, doch die Bemühungen, einen neuen Eigentümer zu finden, laufen weiter. Bis dahin wird der Betrieb trotz der finanziellen Schwierigkeiten aufrechterhalten.
Das Krefelder Werk wird die Produktion trotz der Stellenstreichungen fortsetzen. Die Löhne für die nächsten drei Monate sind gesichert, was den Mitarbeitern in der Übergangsphase etwas Planungssicherheit gibt. Die Suche nach einem Käufer geht weiter – mit dem Ziel, den langfristigen Erhalt des Standorts zu sichern.
