01 February 2026, 06:28

Massive Verkehrsstörungen durch ver.di-Streik: Eltern und Schüler vor großen Herausforderungen

Eine Gruppe von Schulbussen fährt eine Straße mit hohen Gebäuden entlang, mit Menschen auf dem Bürgersteig, Bäumen, Laternenpfählen und einer Fahne mit einem Mast im Hintergrund, unter einem sichtbaren Himmel.

Massive Verkehrsstörungen durch ver.di-Streik: Eltern und Schüler vor großen Herausforderungen

Öffentlicher Nahverkehr in ganz Deutschland steht vor massiven Einschränkungen nach Streikankündigung der Gewerkschaft ver.di

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Am Montag, den 2. Februar 2026, hat die Gewerkschaft ver.di zu Streiks aufgerufen, die den öffentlichen Verkehr in Deutschland schwer beeinträchtigen werden. Rund 100.000 Beschäftigte bei 150 Verkehrsbetrieben sind betroffen – besonders hart trifft es Nordrhein-Westfalen. Die Arbeitsniederlegungen werden vor allem die Verbindungen entlang von Rhein und Ruhr lahmlegen, wo 30 kommunale Verkehrsunternehmen etwa 30.000 Mitarbeiter beschäftigen.

Das Bildungsministerium hat Eltern angesichts der Streiks aufgefordert, alternative Wege für den Schulweg ihrer Kinder zu organisieren. Schulen könnten zwar digitale Aufgaben über Online-Plattformen anbieten, doch diese ersetzen keinen regulären Präsenzunterricht. Die Behörden betonen, dass die Schulpflicht weiterhin besteht – selbst bei zu erwartenden Verkehrsproblemen.

Eltern dürfen ihre Kinder nur dann zu Hause behalten, wenn die Anreise aufgrund plötzlicher, schwerwiegender Störungen unzumutbar wird. Die bloße Ausfälle von Bussen oder Zügen reichen als Begründung für Fehlzeiten nicht aus. Jeder Einzelfall wird geprüft, wobei die Schulen entscheiden, ob der Schulweg noch zumutbar ist.

Die Streiks werden in den kommenden Wochen die Verkehrsnetze und den Schulalltag auf die Probe stellen. Eltern müssen Lösungen finden, um ihre Kinder zum Unterricht zu bringen, da Fehltage nur in Ausnahmefällen entschuldigt werden. Die Schulen unterstützen das Lernen wo möglich – doch Präsenz bleibt vorrangig.