10 February 2026, 06:28

Mega-Prozess um Solinger Geldtransporter-Raub beginnt in Wuppertal

Ein gepanzerter Transporter vor einem Metallzaun mit einem Schild daran geparkt, mit Fahrzeugen, Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Mega-Prozess um Solinger Geldtransporter-Raub beginnt in Wuppertal

Am 19. Februar beginnt vor dem Landgericht Wuppertal ein viel beachteter Prozess. Im Mittelpunkt steht ein bewaffneter Überfall auf einen Geldtransport im Jahr 2019 in Solingen, bei dem Angreifer eine Bargeldlogistik attackierten. Mehrere Beschuldigte, darunter Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens, sollen darin verwickelt sein.

Der Raub ereignete sich im Januar 2019 in einer Filiale der Sparkasse an der Fronhofstraße. Eine Gruppe von Tätern überfiel Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes, als diese Geldautomaten nachfüllten. Ein Angestellter wurde festgesetzt, rund 526.000 Euro aus Geldkassetten erbeutet.

Die Ermittler gehen von einem Innenjob aus: Einige der Angeklagten sollen für dasselbe Sicherheitsunternehmen gearbeitet haben. Um ihre Spuren zu verwischen, fesselten die Täter angeblich nach dem Überfall einen ihrer Komplizen.

Ein Teil der Beute wurde später sichergestellt. Die Polizei beschlagnahmte 344.100 Euro in einer Dortmunder Wohnung. Drei Beschuldigte wurden bereits im Zusammenhang mit dem Fall verurteilt: Zwei Männer, damals 22 Jahre alt, erhielten Haftstrafen von acht Jahren bzw. sieben Jahren und neun Monaten wegen schweren Raubes und Körperverletzung. Ein 21-Jähriger wurde zu vier Jahren Jugendhaft verurteilt.

Der anstehende Prozess wird nun über das Schicksal der übrigen Angeklagten entscheiden. Bis zu einem rechtskräftigen Urteil gelten alle Beschuldigten als unschuldig.

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Der Fall zieht sich bereits über sechs Jahre hin. Zwar konnten die Behörden einen Teil der Beute zurückholen, doch die genauen Hintergründe der Tatplanung bleiben weiter unklar. Das Gericht muss klären, ob die verbleibenden Verdächtigen an dem Überfall beteiligt waren.