Mehr Gründergeist in NRW: Wie Hannah Kramer mit Senioren-WGs überzeugt
Lina SchmidtMehr Gründergeist in NRW: Wie Hannah Kramer mit Senioren-WGs überzeugt
Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2025 einen Anstieg bei Unternehmensgründungen. Der Bundesland meldete 144.191 Neuanmeldungen – ein Plus von 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zu den Gründer:innen zählt Hannah Kramer, die in Mönchengladbach Senioren-WG mit Herz ins Leben rief, um älteren Menschen gemeinschaftliches Wohnen zu ermöglichen.
Kramers Unternehmen setzt auf innovative Wohnkonzepte für Senior:innen. Es unterstützt sie dabei, private Wohngemeinschaften zu gründen, und steigert durch ein Partnernetzwerk ihre Lebensqualität. Zudem bietet das Unternehmen soziale Betreuung und Lösungen für das gemeinschaftliche Zusammenleben an.
Für Kramer war der schönste Moment, als die ersten Bewohner:innen in die WG einzogen und sich sofort zu Hause fühlten. Ihr Rat an angehende Gründer:innen: dranbleiben, Netzwerke aufbauen, frühzeitig die Finanzen planen und die eigenen Stärken nutzen, um erfolgreich zu sein.
Auch in Mönchengladbach nahm die Wirtschaftsdynamik 2025 zu. Die Stadt verzeichnete 2.464 Neugründungen, während 1.973 Betriebe schlossen. Insgesamt stieg die Zahl der Unternehmen um 491. Im Bezirk der IHK Mittlerer Niederrhein kletterte die Zahl der Start-ups um 10 Prozent auf 11.024. Der Präsident der Industrie- und Handelskammer forderte seitdem mehr politische Unterstützung für junge Gründer:innen, um weitere Initiativen zu fördern.
Der Zuwachs an Unternehmensgründungen spiegelt eine lebendige Gründerszene in der Region wider. Hannah Kramers Engagement zeigt, wie gezielte Unterstützung soziale Bedürfnisse decken kann. Die politischen Forderungen nach stärkerer Förderung zielen darauf ab, diesen positiven Trend nachhaltig zu stärken.






