12 June 2026, 20:11

Mönchengladbach investiert 43 Millionen Euro in Wohnraum und Infrastruktur bis 2025

EWMG blickt auf das Geschäftsjahr 2025 zurück        Erfolgreiches Kerngeschäft

Mönchengladbach investiert 43 Millionen Euro in Wohnraum und Infrastruktur bis 2025

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) hat starke finanzielle Ergebnisse und weitreichende Pläne für die Stadtentwicklung bis 2025 vorgestellt. Das Unternehmen erzielte ein Jahresergebnis von rund 7,6 Millionen Euro vor Steuern, darunter eine Dividende von 6,7 Millionen Euro von der NEW sowie ein betriebliches Ergebnis von etwa einer Million Euro. Mit gezielten Investitionen und Projekten gestaltet die EWMG die Zukunft der Stadt maßgeblich mit.

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Allein im Jahr 2025 flossen 10 Millionen Euro in zentrale Bauvorhaben in Mönchengladbach. Dazu zählen die Sanierung der Stadtteilbibliothek Rheydt, des Nationalen Hockey-Leistungszentrums, des Rheydter Hauptbahnhofs sowie die Tiefgarage für das Quartier Maria Hilf Terrassen – eines der größten innerstädtischen Wohnprojekte der Stadt mit einer Mischung aus Mehrfamilienhäusern und Stadthäusern.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf strategischen Immobilienerwerben: Die EWMG kaufte die Hauptstraße 7–9 und das ehemalige Tellmann-Gebäude in Rheydt sowie das Objekt Kirchplatz 5 in Mönchengladbach. Zudem wurde der Parkplatz an der Aachener Straße erworben, um mögliche Schulweiterungen und Wohnraumentwicklung zu unterstützen. Treiber der Infrastrukturkosten sind Großprojekte wie die Wohnsiedlung Flipsenpesch, das Baugebiet REME Los 1 und die Maria Hilf Terrassen.

Für 2025 wurden 43,2 Millionen Euro für Bau- und Sanierungsmaßnahmen bewilligt, wobei der geförderte Wohnungsbau eine zentrale Rolle spielt. Ab 2027 kommen drei neue Wohngebiete auf den Markt: Gartenkamp in Hardt (16 Wohneinheiten), Voigtshofer Allee in Wickrath (33 Wohneinheiten) und Frankenstraße in Bonnenbroich (34 Wohneinheiten) – attraktive Optionen für private Bauherren und Investoren.

Claudia Schwan-Schmitz, Beigeordnete für Technische Angelegenheiten und Geschäftsführerin der EWMG, betonte die Bedeutung einer vorausschauenden, integrierten Stadtentwicklung für die Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Stabilität Mönchengladbachs. Dr. Ulrich Schückhaus, der die EWMG über 17 Jahre führte, geht nach seiner letzten Jahrespressekonferenz im Juli in den Ruhestand.

Die soliden Finanzdaten und strategischen Investitionen der EWMG unterstreichen ihr Engagement für ein nachhaltiges Stadtwachstum. Die bewilligten Mittel und anstehenden Wohnprojekte werden die Wohnraumnachfrage decken und die Infrastruktur modernisieren. Mit dem Ausscheiden von Dr. Schückhaus endet eine lange Ära der Führung für die Organisation.

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