Mönchengladbach verwandelt Industriegebiet in modernes Wirtschaftszentrum mit 590 Arbeitsplätzen
Philipp SchulteMönchengladbach verwandelt Industriegebiet in modernes Wirtschaftszentrum mit 590 Arbeitsplätzen
Mönchengladbach treibt die Pläne voran, das Industriegebiet an der Rheinstraße in ein modernes Wirtschaftszentrum umzuwandeln. Das Vorhaben ist Teil des „Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzepts“ der Stadt sowie der Prioritätenliste für gewerbliche Entwicklung. Ziel ist es, das Wachstum zu fördern und die langfristige wirtschaftliche Stabilität der Region zu sichern.
Im Mittelpunkt steht das Gelände zwischen Rheinstraße, Schwalmstraße, Hofstraße und August-Monforts-Straße, das direkt an den bestehenden Standort von GE Vernova angrenzt. Das Unternehmen benötigt zusätzliche Flächen, um sich auszuweiten und seinen Standort in der Stadt zu halten. Durch die Verlegung des NEW-Busdepots in die ehemalige Niederrhein-Kaserne an der Kaldenkirchener Straße wurden Flächen für diese Entwicklung frei.
Ein Bebauungsplanverfahren unter dem Namen „GE Rheinstraße“ soll die rechtliche Grundlage für das Projekt schaffen. Am Dienstag, dem 23. Juni, beriet der Ausschuss für Planung, Bau und Stadtentwicklung über den Start dieses Prozesses. Die Pläne sehen unter anderem einen Grün- und Freiflächenkorridor von der Schwalmstraße in Richtung Hardterbroicher Markt vor, der sichere Wege für Fußgänger und Radfahrer gewährleisten soll.
Die Entwicklung wird dazu beitragen, rund 390 Arbeitsplätze zu erhalten und etwa 200 neue zu schaffen. Zudem entstehen Flächen für weitere ansiedlungsfähige Unternehmen. Künftige Grünflächen sollen den Hochwasserschutz verbessern und die Anpassung des Geländes an den Klimawandel unterstützen.
Die Umgestaltung der Rheinstraße stärkt die lokale Beschäftigung und fördert das wirtschaftliche Wachstum. Gleichzeitig entstehen neue Grünflächen, die die Widerstandsfähigkeit des Gebiets erhöhen. Das Bebauungsplanverfahren markiert den nächsten Schritt, um diese Pläne in die Tat umzusetzen.
