11 May 2026, 00:21

Münster stärkt Demokratie mit Langzeitpartnerschaft für benachteiligte Stadtteile

Ein Diagramm mit der Überschrift "Verantwortung in der Gemeinde" mit einem zentralen Kreis, der durch Pfeile mit drei sich überschneidenden Kreisen verbunden ist, alle in fetten, leuchtenden Farben.

Münster stärkt Demokratie mit Langzeitpartnerschaft für benachteiligte Stadtteile

Münster startet Langzeitpartnerschaft zur Stärkung von Demokratie und Zusammenhalt in benachteiligten Stadtteilen

Die Stadt hat eine langfristige Kooperation ins Leben gerufen, um Demokratie und sozialen Zusammenhalt in ihren besonders belasteten Vierteln zu fördern. Die Initiative „Demokratie stärken“ bündelt die Kräfte von Stadtverwaltung, Polizei und lokalen Akteuren, um Probleme wie Arbeitslosigkeit und Kinderarmut anzugehen. Oberbürgermeister Markus Lewe und Polizepräsidentin Alexandra Dorndorf unterzeichneten die Vereinbarung am 1. September 2023 offiziell.

Das Projekt knüpft an die erfolgreiche Arbeit im Stadtteil Coerde an. Dort hatten die Beteiligten bereits Aktionstage zu Themen wie Lärmbelastung, Müllentsorgung und Sicherheit organisiert. Ergänzt wurden diese Maßnahmen durch Sportevents und Dialogforen, um Integration und bürgerschaftliches Engagement zu fördern.

Künftig sollen in der gesamten Stadt regelmäßig „Stadtteilspaziergänge“ stattfinden. Diese dienen dazu, Vertreter der Behörden mit Anwohnern, Unternehmen und Initiativen zusammenzubringen, um gemeinsame Lösungen zu entwickeln. Die Zusammenarbeit mit dem HOT Jugendzentrum unterstreicht dabei den Fokus auf die direkte Einbindung junger Menschen.

Kathrin Freund, die bisher das Projekt „Coerde Zukunft“ geleitet hat, wird die stadtweite Ausweitung der Initiative verantworten. Unter dem Motto „Vor Ort Flagge zeigen für die Demokratie“ arbeiten Polizei und Stadtmitarbeiter eng mit bestehenden Netzwerkpartnern zusammen.

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Die Partnerschaft setzt auf präventive Maßnahmen wie Sportprogramme und öffentliche Foren, um die Teilhabe der Bürger zu stärken. Durch die Aufarbeitung lokaler Anliegen und die Förderung des Dialogs wollen Stadt und Polizei lebendigere und inklusivere Nachbarschaften schaffen. Das in Coerde erprobte Modell wird nun auf andere Stadtteile mit ähnlichen Herausforderungen übertragen.

Quelle