04 April 2026, 20:14

Münsters neuer KI-Fonds May Ventures setzt auf Gründerpersönlichkeiten statt auf Zahlen

Außenansicht eines Emerson-Gebäudes mit dem Firmenlogo und dem Text "Emerson investiert 1,5 Milliarden USD in den USA" vor einem klaren blauen Himmel.

Münsters neuer KI-Fonds May Ventures setzt auf Gründerpersönlichkeiten statt auf Zahlen

Neuer Risikokapitalfonds May Ventures startet in Münster – mit KI als Kern der Investitionsstrategie

In Münster hat der neue Wagniskapitalfonds May Ventures seine Arbeit aufgenommen. Das Unternehmen setzt in jedem Schritt seines Investmentprozesses auf künstliche Intelligenz und konzentriert sich auf frühe Technologie-Startups mit starken Gründerteams. Bereits in der ersten Finanzierungsrunde konnte der Fonds über 30 Millionen Euro einsammeln.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Gegründet wurde May Ventures von Dominik Lohle und Maximilian Derpa, die beide über Erfahrung in den Bereichen Venture Capital und Unternehmertum verfügen. Offiziell gestartet ist der Fonds Anfang 2025 mit dem Ziel, insgesamt 50 Millionen Euro zu akquirieren.

Der Fokus liegt auf Pre-Seed- und Seed-Investments, wobei die typische Spanne pro Startup zwischen 250.000 und 1 Million Euro liegt. Anders als viele Investoren unterstützt May Ventures Unternehmen bereits, bevor diese Umsätze generieren. Statt auf finanzielle Kennzahlen setzt der Fonds auf Gründerpersönlichkeiten, die durch Überzeugungskraft, Anpassungsfähigkeit und eine klare Vision auffallen.

May Ventures bezeichnet sich selbst als "KI-natives Technologieunternehmen" – das bedeutet, dass KI-Tools und automatisierte Systeme die Entscheidungsfindung steuern. Bevor das Team mit Startups in Kontakt tritt, entwickelt es detaillierte Investmenthypothesen, statt sich auf klassische Deal-Flow-Prozesse zu verlassen. Zwar liegt der Schwerpunkt auf KI-getriebener Transformation, doch zeigt der Fonds auch Interesse an industrieller KI und Robotik.

Als Standort wählte May Ventures bewusst Münster – und nicht die größeren Tech-Zentren wie Berlin oder München. Diese Entscheidung spiegelt die Strategie wider, abseits der etablierten Startup-Ökosysteme zu agieren.

Mit dem erfolgreichen ersten Abschluss von über 30 Millionen Euro sucht der Fonds nun aktiv nach Startups, die zu seinem KI-first-Ansatz passen. Durch die strukturierte, hypothesenbasierte Methode und den Fokus auf das Potenzial der Gründer hebt sich May Ventures im Frühphasen-Investment ab. Die Ansiedlung in Münster unterstreicht zudem die Differenzierung zu Wettbewerbern in Deutschlands großen Technologiestandorten.

Quelle