Neue Arbeit Ittertal gGmbH beantragt vorläufige Insolvenz – 60 Arbeitsplätze betroffen
Julian FrankeNeue Arbeit Ittertal gGmbH beantragt vorläufige Insolvenz – 60 Arbeitsplätze betroffen
Neue Arbeit Ittertal gGmbH (NAI) hat vorläufige Insolvenz beantragt. Die Organisation, ein nach dem Arbeitsförderungsrecht zertifizierter Träger, steckt in finanziellen Schwierigkeiten und rechnet bis Jahresende mit der Eröffnung des regulären Insolvenzverfahrens.
Die NAI unterstützt Langzeitarbeitslose durch Arbeitsgelegenheiten und soziale Beratung. Sie bietet bis zu 60 geförderte Arbeitsplätze an und arbeitet dabei mit dem Jobcenter Solingen und der Bundesagentur für Arbeit zusammen. Das Unternehmen beschäftigt zudem 21 fest angestellte Mitarbeiter und ist seit Januar 2018 zertifiziert.
Als Dienstleister für den Förderverein der Freizeitanlage Ittertal berühren die finanziellen Probleme der NAI den Mieter, den Förderverein Ittertal, nicht. Auch benachbarte Betriebe wie das Restaurant Quitte des Inhabers Rüdiger Gruß bleiben unbeeinträchtigt.
Der vorläufige Insolvenzverwalter Robert Fliegner wird nun mit den Beteiligten zusammenkommen, um die kurzfristige finanzielle Stabilität zu sichern. Ziel ist es, Sanierungsmaßnahmen einzuleiten und die Lohnzahlungen während des vorläufigen Verfahrens aufrechtzuerhalten.
Mit dem Insolvenzverfahren soll der Betrieb der NAI stabilisiert und Arbeitsplätze gesichert werden. Die Aufgaben der Organisation in der Unterstützung von Arbeitslosen sowie die Kooperationen mit lokalen Behörden bleiben vorerst unverändert. Die vorläufigen Verhandlungen werden die nächsten Schritte für eine mögliche Restrukturierung klären.






