Neuer KiA-Beauftragter in Bielefeld: David Wali fördert interkulturellen Dialog bei der Polizei
Philipp SchulteNeuer KiA-Beauftragter in Bielefeld: David Wali fördert interkulturellen Dialog bei der Polizei
Die Polizei Bielefeld hat Kriminalhauptkommissar David Wali zum neuen Beauftragten für interkulturelle und interreligiöse Angelegenheiten (KiA) ernannt. Die Position baut auf der bisherigen Stelle des Ansprechpartners für muslimische Organisationen auf, erweitert deren Zuständigkeit jedoch um ein breiteres Spektrum kultureller und religiöser Gemeinschaften. Wali, der seit 2009 im Polizeidienst tätig ist, bringt Erfahrungen aus dem Streifendienst und der Bereitschaftspolizei in seine neue Funktion ein.
Walis Ernennung folgt auf den Ruhestand seines Vorgängers Frank Puls, der zuvor die Position des KMI-Beauftragten (Koordinator für muslimische Institutionen) innehatte. Anders als dieser wird Wali nicht nur mit muslimischen Gruppen zusammenarbeiten, sondern sich einem weiteren Kreis von Glaubens- und Kulturorganisationen widmen. Zu seinen Aufgaben gehören Gespräche mit religiösen Würdenträgern, die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen sowie die Mitwirkung in thematischen Arbeitsgruppen, um den offenen Dialog zu fördern.
Polizeipräsidentin Dr. Sandra Müller-Steinhauer betonte die Bedeutung der Stelle für den Aufbau von Vertrauen und Respekt in Bielefelds vielfältiger Bevölkerung. Wali selbst äußerte sich begeistert über seine neue Rolle und unterstrich sein Ziel, eine Kultur der Zusammenarbeit und des gegenseitigen Verständnisses zu schaffen.
Neben der Gemeinschaftsarbeit wird Wali präventive Initiativen unterstützen und dazu beitragen, die interkulturellen Kompetenzen der Beamtinnen und Beamten zu stärken. Langfristig strebt er eine engere Verbindung zwischen Polizei und Gesellschaft an, um die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Gruppen zu verbessern.
Die erweiterte KiA-Stelle spiegelt das Engagement der Bielefelder Polizei wider, sich den Herausforderungen einer zunehmend diversen Stadt zu stellen. Walis Arbeit konzentriert sich auf konkrete Maßnahmen: den Aufbau von Netzwerken, die Unterstützung präventiver Maßnahmen und die Weiterentwicklung der polizeilichen Ausbildung. Die Position ist darauf ausgelegt, dass sowohl die Behörden als auch die Gemeinschaften von stärkeren, respektvolleren Begegnungen profitieren.






