05 February 2026, 12:33

Nordbrücke in Bonn: Ab Februar 2026 drohen massive Lkw-Beschränkungen

Eine Brücke über eine Straße mit einem Baum in der Mitte, umgeben von Steinen, Gras, einem Haus mit einem Dach, einem Schild, einem Straßenpfahl, einer Gruppe von Bäumen und einem bewölkten Himmel, mit Anzeichen von Reparaturarbeiten und verstreuten Werkzeugen und Materialien.

Vollständige Sperrung der Bonner Autobahn wird voraussichtlich am Freitagabend enden - Nordbrücke in Bonn: Ab Februar 2026 drohen massive Lkw-Beschränkungen

Wichtige Brücke in Bonn steht vor massiven Einschränkungen

Die Nordbrücke, auch bekannt als Friedrich-Ebert-Brücke auf der A565, wird ab dem 9. Februar 2026 für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen gesperrt. Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Bedenken hinsichtlich des maroden Zustands der Brücke, die den Anforderungen des modernen Verkehrs nicht mehr gewachsen ist.

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Täglich nutzen etwa 100.000 Fahrzeuge die Nordbrücke, darunter rund fünf Prozent Schwerlastverkehr. Ursprünglich war die Brücke jedoch nicht für ein solches Verkehrsaufkommen ausgelegt – jahrelange Abnutzung hat sie stark in Mitleidenschaft gezogen.

Die Gewichtsbeschränkung sollte eigentlich bereits Mitte Januar in Kraft treten, wird nun aber erst Anfang Februar eingeführt. Die Behörden prüfen derzeit, ob die Konstruktion saniert oder vollständig ersetzt werden soll. Als mögliche Referenz dient das Modell der Rahmede-Brücke, doch ein konkreter Zeitplan für eine dauerhafte Lösung steht noch aus.

Unterdessen endete eine separate Vollsperrung der A565 in Bonn bereits am frühen Freitagabend vorzeitig. Da die Bauarbeiter die Stützgerüste schneller als geplant fertigstellten, konnte die Straße fünf Tage früher als erwartet wieder freigegeben werden.

Lkw über 7,5 Tonnen müssen künftig Ausweichrouten nutzen, auch wenn noch keine offiziellen Umleitungen bekannt gegeben wurden. Die langfristige Zukunft der Brücke bleibt ungewiss, während Planer Sanierungs- oder Neubauoptionen bewerten. Die vorzeitige Wiedereröffnung der A565 bringt jedoch vorerst Entlastung für den lokalen Verkehr.